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Schulausschusssitzung vom 25. März 2019

Die Grundschule in Fliegenberg soll in diesem Sommer einen neuen Spielplatz bekommen.

Eine Idee dazu war:

-einen naturnahen Spielplatz zu gestalten

-bestehende (und attraktive) Geräte zu erhalten und zu integrieren

-ein Ballfangzaun soll aufgebaut werden (der bei einem Steller Spielplatz abgebaut wird), um zu     verhindern, dass beim Fußballspielen die Bälle immer wieder beim Nachbarn landen

-dazu muss ein Schuppen abgerissen werden (den die Feuerwehr als Lagerfläche nutzt)

 

Diese Anforderungen wurden an die Verwaltung gestellt, mit dem Auftrag zur Planung und zur Kalkulation.

Ja, das hat auch gut geklappt!

Bis auf einen wichtigen Punkt!!!

Die Verwaltung machte den Vorschlag, den Innenbereich des Fußballfeldes (der vom Ballfangzaum eingefasst ist) mit einem KUNSTRASEN zu versehen, der einen Kostenpunkt von 15.000€ aufruft.

Mal abgesehen davon, dass wir mit dem Betrag aus dem Budget rutschen… – NATURNAHER Spielplatz mit einem KUNSTRASEN!!!

Wir sprechen hier über Grundschulkinder, die mit gesundheits- und umweltgefährlichen Stoffen belastet werden sollen???

Zum Glück waren sich alle Fraktionen einig, dass das der falsche Weg ist!!!

Ein geeigneter Naturrasen soll als Bolzuntergrund angelegt werden.

 

Die hauptsächlichen Baumaßnahmen werden in den Sommerferien stattfinden. Kleinere Umbauten, die während des Schulbetriebs erfolgen können, werden zeitnah umgesetzt.

Zum Start des neuen Schuljahres sollen die Kinder ihren neuen Schulhof genießen und bespielen können.

 

Für die BIGS

Sandra Müller

Hainfelderhof-Fest/Flohmarkt

Liebe Flohmarkt-Standbesitzer,

aus gegebenem Anlass informieren wir Sie heute, dass auf dem Hainfelderhof-Fest Flohmarkt nur private Anbieter stehen dürfen.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass politische Gruppen und Verbände, die politisch agieren möchten, KEINE Standgenehmigung bekommen können und sollten Sie Ihren Stand diesbezüglich ,auch neben Flohmarktartikeln, mit jeglichem Infomaterial/Flugblättern etc. jeglicher Art bestücken, Ihnen die Erlaubnis des Standplatzes entzogen wird. Das wäre für beide Seiten unerfreulich und deshalb sollten wir uns im Vorfeld einigen, dass dieser Flohmarkt kein Forum für politische Aktionen ist.

Seit 13. Jahren ist es ein fröhliches Familienfest und das würden wir auch gerne so weiter so betreiben.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie, wenn wir am 12.05.2019 zum 13. Mal ein Fest für die ganze Familie feiern können.

Marina Lemmermann

Die Aldi-Ampel

Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 27.02.2017

Lieblingsthema im OEW-Ausschuss ist nach wie vor Aldi. Doch diesmal ging es nicht um das geplante Zentrallager im Westen von Stelle, sondern um den bestehenden Aldi-Markt im Zentrum von Stelle am Hainfelder Hof. Aldi möchte sich dort erweitern, indem das bestehende Gebäude abgerissen und durch ein größeres ersetzt wird. Rat und Verwaltung haben diese Chance genutzt, um auch die unsägliche Verkehrssituation zu verbessern. In einem Verkehrsgutachten wird dazu neben anderen Verbesserungen der Bau einer Ampel vorgeschlagen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass diese Ampel kommen muss, auch wenn der Verkehr laut Gutachten ohne Ampel „noch so gerade eben“ abzuwickeln wäre. Die Verwaltung hat zugesagt, dass dies in einem Vertrag mit Aldi geregelt wird und Aldi auch die Kosten übernimmt.

Hoffen wir mal das Beste.

Die BIGS wird sich jedenfalls dafür einsetzen, dass die Ampel wirklich kommt und dass nicht nur die einfachste Form gewählt wird, sondern eine Ampelanlage, die den Fußgängern ein Höchstmaß an Sicherheit und den Autofahrern möglichst kurze Wartezeiten beschert.

 

Harald Kottsieper, 02.03.2019

Kultur-, Sozial- und Sportausschuss 25.02.2019

Nur wenige Themen standen auf der Tagesordnung. Insgesamt war die Sitzung aber ohne große Ergebnisse. Frau Laudien gab Ihren Jahresrückblick auf die Bücherei zur Kenntnis. Viele schöne Ergebnisse, neue Medien und begeisterte Lesungen. Sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bücherverein.

Das Freibad Stelle hat einen 2. Schwimmmeister, der in Zusammenarbeit mit dem bisherigen, schon fleißig an neuen Konzepten arbeitet. Gut ist, dass wir jetzt das Konzept umsetzen können, für das wir im letzten Jahr gekämpft haben.

Durchgehende Öffnungszeiten, Frühschwimmer können 7 Tage die Woche schwimmen, da plötzlich doch kein Problem mehr mit der Reinigung da ist. Am Kursangebot wird derzeit gefeilt, damit alles fertig ist, wenn am 1.Mai 2019 der Betrieb beginnt.

Nur der Punkt Sportförderrichtlinien blieb unbefriedigend. Wir haben derzeit eine „schwimmende“ Angabe von „bis zu 50%“. Das ist unbefriedigend, weil sich keine „Gerechtigkeit“ im Umgang mit den Vereinen ergeben hat. Der Antrag der CDU auf 30% für alle, wurde von der Mehrheit abgelehnt, eigentlich war es die übliche Handhabung 1/3 Kreissportbund, 1/3 Gemeinde, 1/3 Verein und das funktionierte, bis der Kreissportbund immer weniger zahlte.

Bisher wurde jetzt jeder Fall studiert und natürlich von den Vereinen schon mal 50% eingefordert und dann eben mehr gezahlt, wenn die Lobby stark genug war. Das sollte nicht mehr die Möglichkeit geben. Mal sehen, wie es der Verwaltungsausschuss sieht.

Denn die Verwaltung wies ohnehin daraufhin, dass grundsätzlich alle diese Zuschüsse der Gemeinde freiwillig sind und auch gar nicht gezahlt werden müssen. Fragt sich, warum gibt es dann überhaupt eine Festlegung in den gemeindlichen Sportförderrichtlinien, wenn ohnehin nach „Lust und Laune“ entschieden werden kann?

Das erinnert stark an die Ferienbetreuung der Kinder. Wir haben etwas eingeführt, wenn es uns gerade nicht in den Kram passt, streichen wir es. Aber im Wahlkampfjahr heben wir diese Themen ganz groß hervor, da brauchen wir ja die Vereinsmitglieder, die Eltern……..

Sagen SIE uns IHRE MEINUNG!

Marina Lemmermann

Schulausschusssitzung 20.02.2019

Eine Schulausschusssitzung zum Schämen. In aufgelockerter Reihe saßen die Ausschussmitglieder einer Handvoll Zuschauer gegenüber und erlebten, mal wieder, eine schlecht vorbereitete Sitzung. So hat es die Verwaltung seit Juni 2018 nicht geschafft, trotz Auftrages der Schulausschüsse im Juni und Oktober, bis Februar 2019 die Kosten zu ermitteln, welche anfallen würden, 2 Tore und einen Ballfangzaun in Stelle abzubauen und in Fliegenberg aufzubauen.

Die Abrisskosten für das Gebäude auf dem Schulhof sind auch nur über den Daumen gerechnet und der Gipfel war, dass die Kosten von der Schulhofplanung abgezogen werden sollten. Nachdem auf Nachfrage das klar wurde hat die BIGS dieses Vorgehen als absurd abgelehnt, da die Kosten, durch die Spielplatz-Umwandlung in ein Baugebiet, ohnehin von der Gemeinde getragen werden müssen.

Ende der müßigen Diskussion, war der einstimmige Antrag, der die Verwaltung mit einer 4 Wochenfrist, zwingt einen weiteren Schulausschuss einzuberufen, der dann ordentlich mit Fakten und Zahlen vorbereitet ist. Vielleicht schlummert ja bereits das Ergebnis in einer Schublade, aber da die Verwaltung wohl diesen Ausschuss als nette Nebensache angesehen hat, denn es erschien, mal wieder, weder der Bürgermeister, noch sein Vertreter, konnten keine Fragen diesbezüglich geklärt werden. Auch hatte es wohl nur den Anschein, dass sich jemand dafür verantwortlich fühlt, denn erst 2 Tage vorher, sah man sich vor Ort um und das muss wahnsinnig anstrengend gewesen sein, wenn man dann in Urlaub gehen muss. Wohlgemerkt die Fragen liegen seit Juni 2018 auf dem Tisch.

Das hört sich jetzt sicher böse an, aber wenn wir derzeit eine Verwaltung haben, die immer wenn es schief läuft, daraufhin weist, sie kann nichts dafür, das sind politische Entscheidungen, dann verlangen wir auch, dass wir kompetentes Entscheidungsmaterial vorgelegt bekommen. Es kann nicht sein, dass wir recherchieren müssen, ob die Vorlagen, wenn vorhanden, stimmen, oder mit der heißen Nadel gestrickt sind.

Zum Schluss eine Bitte an alle Leser, demnächst stehen wieder Tische und Stühle aus der GS Stelle zur Verfügung. Damit sie nicht in den Müll wandern, bitte alle melden, die eine Verwendung haben oder jemanden kennen, der eine hat. Vor 2 Jahren gingen sie nach Hamburg, es muss also nicht im Umkreis bleiben.

Marina Lemmermann

Jugendausschusssitzung vom 04.02.2019

In der Sitzung (Einwohnerfragestunde) stellte sich erstmals „EIS“ offiziell vor. Es handelt sich hier, um die „Elterninitiative der Gemeinde Stelle“. Die Initiative besteht aus engagierte Eltern, die gemeinsam ihre Interessen zum Thema Schule und Kindergartenn vertreten möchten.

Die BIGS stellte den Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Ferienbetreuung 2020. Mit dem Hintergrund, dass betroffene Eltern, Verwaltung und Politik an einem Tisch über lösungsorientierte Wege diskutieren.

Unser Antrag wird für die  Lenkungsgruppe aufgenommen und bearbeitet. Es freut uns sehr, dass so die Möglichkeit zu konstruktiven Gesprächen besteht. Wir sind der Meinung, dass die Ferienbetreuung weiterhin über einen Zeitraum von 6 Wochen bestehen bleiben soll. Familien sollten die Möglichkeit haben, auf eine flexible und bedarfsgerecht Ferienbetreuung vertrauen zu können.

Herr Isernhagen sagte mehrfach, dass die Reduzierung der Betreuung nicht „am Geld“, sondern an den Personalverfügungen liegen würde. Der Bürgermeister berichtete aktuell, dass Gespräche mit zwei Trägern zum Thema Personalbereitstellung geführt wurden. Die Ergebnisse sind noch offen.

Es wäre wünschenswert, wenn hier Bewegung rein käme!

 

Für die BIGS

Sandra Müller

 

 

 

Antrag Sommerferienbetreuung/Arbeitsgruppe 2020

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle

 

Stelle, den 17.01.2019

 

Antrag:

Bildung einer Arbeitsgruppe zur Ferienbetreuung Sommer 2020

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wie Herr Isernhagen auf der letzten Ratssitzung berichtete, soll es zum Thema Sommerferienbetreuung 2020 Gespräche zwischen den Eltern und Trägern (im Januar/Februar diesen Jahres) geben.

Dazu stellt die BIGS den Antrag, dass dies in einer Arbeitsgruppe erfolgt.

Die Gruppe sollte sich aus Eltern und Vertreter der Gemeinde sowie Politik zusammensetzen.

Auf diesem Wege kann gemeinsam eine Lösung erarbeitet werden.

Vorschlag: die Arbeitsgruppe kann über die Lenkungsgruppe thematisiert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS

Sandra Müller

Demokratie ist nicht immer einfach – Betr. Ferienbetreuung 2019

 

Wir beziehen uns hier auf den Artikel der Grünen im Wochenblatt und dem Winsener Anzeiger.

Auch wenn es dort so aussieht, dass es einfach wäre, die Ferienbetreuung in den Sommerferien in Stelle noch neu zu gestalten, so steht dagegen, dass in einem demokratischen Verfahren, die Mehrheit der Ratsmitglieder gegen eine 6-wöchige Ferienbetreuung stimmten.

Die BIGS und die Grünen haben jedoch dagegen gestimmt – aus Rücksicht auf die Familien!

Daraufhin haben WIR einen gemeinsamen Antrag gestellt, der wenigstens eine Notfallbetreuung, wenn genügend Kinder vorhanden, gewährleistet hätte. Auch der ist mehrheitlich abgelehnt worden.

Daraufhin haben die BIGS und die Grünen beantragt, dass wenigstens die Ferienbetreuung für 2020 überdacht und in der 6-Wochen-Variante noch einmal im nächsten Schulausschuss/Jugendausschuss behandelt wird. Wir hoffen, bis dahin ein Umdenken der restlichen Ratsmitglieder zu erreichen.

Interessant ist ja die Tatsache, dass der Bürgermeister in der Ratssitzung betont hat, die Entscheidung hätte nicht am Geld gelegen. Das lassen wir jetzt an dieser Stelle unkommentiert.

Es soll nur am Mangel von qualifiziertem Betreuungspersonal liegen. Heißt das, wir hätten in den letzten Jahren unqualifiziertes gehabt? Natürlich nicht. Nur hier findet ein Konkurrenzkampf der Einrichtungen auf dem Rücken der Kinder statt.

Und würde es so sein, dann muss doch genau an diesem Punkt angesetzt werden!!! Und nicht daran, dass wir Betreuungszeiten reduzieren.

Aber andererseits bemängelt die BIGS, dass ausgerechnet eine Altersgruppe im Rat über so eine familienpolitisch existenzielle Frage entscheidet, die das Problem von zu betreuenden Kindern gar nicht mehr betrifft.

Die angesprochenen Ratsmitglieder beziehen sich darauf, dass es sich bei der 6-Wochen-Betreuung um eine freiwillige Leistung der Gemeinde handelt und deshalb auch nicht unbedingt nötig ist.

Wenn es in der neuen Entscheidung wirklich darum geht den Familien gemeinsame Zeit des Urlaubs zu ermöglichen, ist eine Kürzung der Kinderbetreuung nicht der richtige Weg. Denn auch mit Druck einer Gemeinde sind die Entscheidungen der Arbeitgeber nicht zu regeln.

Das wird einer angeblich familienfreundlichen Gemeinde nicht gerecht.

Klar ist, es wird immer da gespart, wo die Lobby am kleinsten ist. Nur müssen wir endlich anfangen, die nächste Generation mehr in den Fokus zu stellen. Auf ihre Sorgen und Nöte hören und einen gemeinsamen Weg finden.

Wir können nicht auf der einen Seite die Politikverdrossenheit bemängeln und anderseits über den Kopf der Bürger zu ihrem Nachteil entscheiden, weil plötzlich kein Geld mehr da ist (an dem es ja nach Aussage des Bürgermeisters nicht liegt). Da fehlt auch uns das Verständnis.

Vielleicht gibt es ja doch noch mal ein Wunder und eine demokratische Entscheidung wird revidiert, weil neue Erkenntnisse es vernünftig erscheinen lassen.