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Finanzausschuss 29.11.2017

Die Haushaltsberatungen  gehen in die letzte Runde vor der Ratssitzung am 13.12.2017

Leider ist es im Finanzausschuss nicht gelungen den Haushalt noch in die Sparrichtung zu bringen. Wenn es auch sehr schwer ist, allen gerecht zu werden und trotzdem einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren, so hätten wir uns doch gewünscht, manchen Wunsch auf das nächste Jahr zu verschieben. Der größte Betrag, nach den Lohn- und Gehaltsausgaben, ist der Straßenbau. Ob der Verwaltungshaushalt noch einmal an der Kostenschraube drehen kann ist unwahrscheinlich.

Gewinner des Ausschusses ist die Schule Ashausen, deren, schon lange gewünschte, Sprung- und Laufbahn nun genehmigt wurde. 2 Bahnen, plus Sprunggrube machten zwar die Verdoppelung des bereit gestellten Betrages nötig, war aber dringend erforderlich. Da der Sportverein Ashausen ebenfalls keine Möglichkeit in dieser Richtung hat zu trainieren, ergibt sich die Öffnung im Abendbereich für die Erwachsenen. Somit dürfte die Anlage gut ausgelastet sein.

Leider sind nun wieder Überlegungen über Steuererhöhungen aufgekommen. Wir hoffen jedoch, dass es geschafft wird, so zu wirtschaften, dass wir den Bürger nicht mehr belasten müssen.

Marina Lemmermann

 

Pressemitteilung

„Der Fraktionsvorsitzende der BIGS, Dieter Hanke, wird die Fraktion und den Verein aus persönlichen Gründen verlassen, jedoch weiterhin der Gemeinde Stelle als Ratsmitglied zur Verfügung stehen. Wir bedauern diesen Schritt sehr und danken Herrn Hanke für seinen bisherigen Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Jugendausschuss vom 6.11.2017

Im zweiten  (!) Jugendausschuss dieses Jahres wurde über die vergangene Sommerferienbetreuung der Kita/Krippen und Hortkinder berichtet. Die Gruppen waren wieder gut besucht. Da im Bereich des Hortes in Stelle zeitweise ca. 60 Kinder zu betreuen waren, muss im nächsten Jahr, bei zu erwartenden gleichen Zahlen, überlegt werden, ob die Betreuerzahl erhöht werden muss. Der Bericht über die Kindergarten- und Krippenplätze in Stelle, zeigt derzeit noch genügend Freiplätze für das Jahr 2018/19 auf, sodass hier noch kein Handlungsbedarf nötig ist. Das Jugendzentrum ist zur Zeit gut besucht, der neue Fitnessraum wird besonders gern von unseren Flüchtlingen besucht, sodass im Anschluss an das Training soziale Kontakte aufgebaut werden können. Die langen Nächte im JUZ, die ca. 4x im Jahr stattfinden, erfreuen sich besonderer Beliebtheit und die nächste Nacht im Dezember steht bevor. Es wird viel gespielt und geklönt. Die Nacht endet am nächsten Tag um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Das JUZ kann sich im nächsten Jahr über einen neuen Billardtisch freuen, da der alte, sehr beliebte, nach 20 Jahren seinen Anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. Der Bericht über die Kinderspielplätze im Großraum Stelle hat das alte Thema wieder aufgeworfen, ob wir weiterhin kleine Spielplätze anbieten, deren Unterhalt nicht unerheblich ist, oder ob wir an einem zentralen Ort einen attraktiven Großspielplatz bauen wollen und können. An der Grundschule in Stelle ist ja schon etwas ähnliches entstanden, aber er steht ja nur außerhalb der Schul- und Hortzeiten zur Verfügung. Es wird einen Arbeitskreis geben. Die Verwaltung hat den Auftrag, nach einem geeigneten Grundstück zu sehen. Die Beratungen für den Haushalt verliefen ruhig, es konnten erfreulicherweise fast 40 000,00€ gespart werden. Im nächsten Jahr erhoffen wir uns mehr Sitzungen, um auf dem neusten Stand zu sein. Denn der Kitabau in Fliegenberg hätte sicher für Gesprächsstoff gesorgt. Vielleicht wären dann einige Prozesse schneller vorangekommen.

Marina Lemmermann

Schulausschusssitzung vom 01.11.2017

Bei der letzten Sitzung gab es eine hohe Beteiligung an Mithörern, was an den Tagesordnungspunkten lag.
Zum Anfang des Ausschusses berichtete die Schulsozialarbeiterin Frau Bergmann von ihrer Tätigkeit an den Grundschulen in der Gemeinde. Es zeigte sich erneut, dass ihre Arbeit wichtig ist. Sie ist nicht selten die „Schulfeuerwehr“, wenn es um Auffälligkeiten bei Schülern, Vermittlung zwischen Eltern und Schule, Integration von Kindern in den Klassenverband oder auch Vermittlung und Einbeziehung von Schulpsychologen geht.
Für die Grundschule Ashausen wurde der Bau des „Grünen Klassenzimmers“ beschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, dass bereits 2014 von der BIGS unterstützt und die Fertigstellung bei der Gemeinde beantragt wurde. Ein Klassenzimmer im Freien mit Sitzgelegenheiten und einer Tafel.
Mitglieder des Schulvorstands haben neue Ideen für die Umsetzung eingebracht. Die Gelder für die Ausführung werden bereitgestellt. Jedoch werden zur möglichen Reduzierung der Materialkosten Alternativen angefragt.
Ein weiteres Thema, dass bereits seit Jahren auf Fertigstellung wartet, ist die Sprunggrube, die für den Sportunterricht notwendig ist. Warum ist hier innerhalb eines Jahres nichts passiert? Es gab diverse Vorschläge und Arbeitsgruppen! Auf Nachfragen der Fraktionen, was daraus geworden sei, gab es von Seiten des Gemeindeverantwortlichen keine konkreten Antworten. Es waren ehemalige Schüler der Grundschule vor Ort, die 1.000€ an Spenden gesammelt haben, damit die Sprunggrube fertiggestellt werden kann. Die Schüler haben sogar mit einem ortsansässigen Baustoffhändler Kontakt aufgenommen, damit der Sand kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Das nenne ich Einsatz!
Jetzt ist aber Schluss: bis zum 31.12.2017 soll das Vorhaben mit einem Betrag von 10.000€ realisiert werden. Ich bin gespannt und hoffe darauf, dass Erwachsene genauso erfolgreich verhandeln können wie Schüler!
Erneut wurde auch über die Problematik der Graffiti-Verschmutzung an der Schule gesprochen. Hierzu gab es weitere Ideen: aus Verschmutzung soll eine „professionelle“ Verschönerung durch Sprayer der Szene erfolgen.
Der Erlebnisspielplatz an der Grundschule Stelle wurde eröffnet. Aufgrund eines engen Zeitfensters und fehlender Manpower konnten nicht alle Gewerke beendet werden. Geplant ist jedoch, die fehlenden Gelder für die Vollendung des Spielplatzes noch in 2017 zur Verfügung zu stellen.
Schulleitung und Eltern zeigten eine große Verärgerung über die Äußerung der Gemeinde, dass sich zu wenige Eltern an dem Projekt beteiligt hätten.
Für den Austausch der Tische und Stühle an der Steller Schule einigte man sich darauf die Hälfte der beantragten Gelder für 2018 zu genehmigen. Der restliche Teil soll nach einer Begehung vor Ort in das Jahr 2019 verschoben werden.
Da zeitlich noch nicht absehbar ist, wann die Kita in Fliegenberg bezogen werden kann und somit die Räumlichkeiten der Grundschule frei werden, wurde die Planung der Umgestaltung für das Schulhofgelände auf das Jahr 2019 verschoben.
Es wurde natürlich über die Haushaltslage für 2018 gesprochen. Hier gab es Kompromisse, die im Rahmen des Möglichen liegen.
Es ist erfreulich, dass alle getroffenen Entscheidungen in der Schulausschusssitzung einstimmig von allen Fraktionen mitgetragen werden.
Sandra Müller

Riesenzoff im Ortsentwicklungsausschuss ?

Wer unter dieser Überschrift jetzt einen Bericht über Streitigkeiten, Gemeinheiten, Hinterhältigkeiten und Diffamierungen unter den Politikern erwartet, den muss ich leider enttäuschen. All dies gab es nicht auf der letzten OEW-Sitzung (zur Erinnerung: OEW steht für „Ortsentwicklungs-, Energie- und Wirtschaftsausschuss“). Stattdessen ein harmonisches Miteinander von Politikern aller Fraktionen und Gruppierungen und der Verwaltung. Und allgemeine Freude und Zufriedenheit, dass sich ein Investor gefunden hat, der bereit ist, neuen Wohnraum in Form von Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern zu schaffen sowie Gewerbeflächen aus denen Steuergelder in die klammen Kassen der Gemeinde sprudeln. Wo? Am Achterdeicher Weg zwischen der Lüneburger Straße und den Bahngleisen. Zugegeben, auf den ersten Blick sicherlich kein attraktiver Standort für Wohnbebauung, angesichts der beiden Lärmquellen Bahn und Hauptverkehrsstraße. Aber der zweite Blick lohnt sich. Die Wohnhäuser werden in einem möglichst großen Abstand zur K86 gebaut, was die Straßenlärmimmissionen reduziert. Das damit verbundene Heranrücken an die Bahn ist aber lärmtechnisch keinesfalls negativ, da der Bahnlärm durch die vorhandene Lärmschutzwand wirkungsvoll abgeschirmt wird. Hier werden die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Schallausbreitung konsequent ausgenutzt, denn direkt an der Lärmschutzwand ist es sogar leiser als in 100 m Entfernung, wo der abgeschirmte Schall wieder auf den Boden trifft. Und damit das Ganze auch schnell realisiert werden kann, waren alle Beteiligten bereit, die dazu notwendige Änderung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren nach §13a Baugesetzbuch durchzuführen. Gut so.

Harald Kottsieper

Frühschwimmer haben keine Lobby in Stelle

Eigentlich sollten ja Neuanschaffungen zum Wohle aller dienen, so nicht im Schwimmbad Stelle. Der neue selbstreinigende Sauger führt dazu, dass samstags und sonntags das Frühschwimmen nicht mehr möglich sein wird. Was Jahrzehnte ging endet 2018. Was einmal für Berufstätige gedacht war, soll wohl überwiegend von Senioren genutzt werden und die reduzieren sich angeblich so rasant, dass es nichts macht, wenn die beiden Wochenendtermine wegfallen.  2 Dutzend haben keine Lobby. Allerdings wird auch berichtet, dass gerade da die angesprochenen Berufstätigen schwimmen. Die Schwimmer, die in Ruhe ihre Bahnen ziehen möchte, ohne tobende Kinder und Jugendliche. Das wird Geschichte sein. Die BIGS hat sich alleine dafür eingesetzt, dass hier noch einmal neu geplant wird, denn es müsste ja  möglich sein, ein Reinigungsgerät zu erwerben, welches das Wochenende morgens nicht blockiert. Aber auch wir hatten keine Lobby. Und wenn als tolle Errungenschaft gesagt wird, dafür können die Schüler künftig ab 10:00 Uhr montags schwimmen, ist es zweifelhaft, ob es überhaupt dazu kommt. Denn seit Jahren ist es für  Kinder und Lehrer attraktiver in Over zu schwimmen, da dort eine gleichmäßige Wärme garantiert ist und wetterunabhängig geschwommen werden kann. Wir sprechen da aus Erfahrung, weil wir uns auch mal dafür stark gemacht haben und den Bustransfer nach Over stoppen wollten, da wir ja ein Bad vor Ort haben. Und ob zukünftig der Schwimmunterricht montags sein wird steht ja auch in Frage.

Nachricht aus dem Kulturausschuss vom 11.10.2017

Marina Lemmermann

 

Großer Bahnhof für Stelle

Bauausschusssitzung am 18.09.2017

Leider nein. Es gibt keinen großen Bahnhof für Stelle, sondern eher das Gegenteil, nämlich eine Verkleinerung des Bahnhofs in Form einer Verkürzung der Bahnsteige. Dies ist Teil eines Konzeptes zur Modernisierung des Steller Bahnhofs durch die DB. Aber die gute Nachricht lautet: beide Bahnsteige erhalten künftig einen Aufzug. Wir hoffen natürlich, dass es qualitativ hochwertige Aufzüge werden, die auch funktionieren wenn man sie braucht, denn so mancher Bahnfahrer hat an anderen Bahnhöfen schon seltsame Erfahrungen mit Aufzügen in derzeitiger DB-Qualität gemacht. Also großes Lob an die DB für dieses Vorhaben! Ach nee, nur mittleres Lob, da das Ganze frühestens 2020, vielleicht erst auch 2025 verwirklicht wird. Aber allemal besser, als wenn nichts passiert.

Und ein Bonbon hatte der Bürgermeister dann doch noch für alle Steller Bürger: jeder, dem noch etwas einfällt, was am Steller Bahnhof zu verbessern wäre, darf seine Wünsche gegenüber der Verwaltung äußern, denn noch ist Zeit, dass Änderungen am vorliegenden Vorentwurf vorgenommen werden können.

 

Also, liebe Bürger, nutzt die Chance und bringt eure Vorschläge ein, z.B. ein höheres Dach über den Fahrradständen, abschließbare Abstellboxen für Fahrräder und was sonst noch die Herzen bewegt.

 

Harald Kottsieper

Braucht Stelle ein Blitz-Neubaugebiet Hohes Feld Süd im Außenbereich?

Ich dachte die Gemeinde Stelle hat derzeit schon reichlich zu tun, schlimmer noch, ist völlig überlastet! Leider läuft derzeit schon alles über den Verwaltungsausschuss, das ist weder bürger- noch ratsfreundlich. Aber nun heißt es besonders aufgepasst, lassen wir es zu, dass ein § Schnelligkeit vor Vernunft setzt?  Mit dem neu eingeführten § 13 b BauGB können im beschleunigten Verfahren Flächen im Außenbereich einbezogen werden. Das führte jetzt dazu, dass schnell eine Grund- und Erschließungsgesellschaft gegründet wurde, ein Acker im Außenbereich erworben wurde und die Gemeinde sich dazu her gibt, innerhalb einer Woche die Angelegenheit abzuschließen. Das Tempo hätte die Kita vertragen. Fakt ist aber, da bleibt man unter 10 000qm und schon wird mit der Aussage: „Vorteil neben dem Verzicht auf die Umweltprüfung, (Frage: wo ist hier ein Vorteil?)ist die Möglichkeit den Flächennutzungsplan im Zuge der Berichtigung anzupassen.“ (Vorteil?)(siehe auch Tagesordnung OEW Ausschuss am 11.09.) Gerade haben wir eine Ortsverdichtung beschlossen und planen in diese Richtung. Also, warum die Eile? Liegt es an der Begrenzung des § 13b bis 2019?  Hinzu kommt, dass wir einst beschlossen haben, auf keinen Fall näher als 500m  Bauvorhaben in Richtung Autobahn zu genehmigen. Auch stellt sich die Frage ist mit  „alternativer energetischer Versorgung“ die  Zwangsbeglückung der Häuslebauer mit der Anbindung an die Biogasanlage gemeint? Zauberwort ist ja derzeit das Wort bezahlbarer Wohnraum. Das wurde hier gezielt natürlich auch angesetzt. Aber Mehrfamilienhäuser sind sicher unrealistisch und Augenwischerei. Frage ist auch, was machen wir, wenn der anschließende Grundbesitzer das auch möchte? Möglich wäre ja, wir lassen immer 100qm frei und pflanzen Hochzeitswälder und dazwischen kommt immer ein Baugebiet unter 10 000qm. Können wir dem Nächsten das verwehren? Oder wie sieht es an anderen Ecken in der Gemeinde aus in Außenbereichen, greifen wir jetzt bis 2019 auch diese auf? Und alles nachdem gerade erst wieder kleinen Bauherren das Bauen im Außenbereich verwehrt wurde. Dürfen die sich dann noch mal melden? Oder was macht dieses Gebiet so außergewöhnlich?

Marina Lemmermann