Schulausschusssitzung vom 01.11.2017

Bei der letzten Sitzung gab es eine hohe Beteiligung an Mithörern, was an den Tagesordnungspunkten lag.
Zum Anfang des Ausschusses berichtete die Schulsozialarbeiterin Frau Bergmann von ihrer Tätigkeit an den Grundschulen in der Gemeinde. Es zeigte sich erneut, dass ihre Arbeit wichtig ist. Sie ist nicht selten die „Schulfeuerwehr“, wenn es um Auffälligkeiten bei Schülern, Vermittlung zwischen Eltern und Schule, Integration von Kindern in den Klassenverband oder auch Vermittlung und Einbeziehung von Schulpsychologen geht.
Für die Grundschule Ashausen wurde der Bau des „Grünen Klassenzimmers“ beschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, dass bereits 2014 von der BIGS unterstützt und die Fertigstellung bei der Gemeinde beantragt wurde. Ein Klassenzimmer im Freien mit Sitzgelegenheiten und einer Tafel.
Mitglieder des Schulvorstands haben neue Ideen für die Umsetzung eingebracht. Die Gelder für die Ausführung werden bereitgestellt. Jedoch werden zur möglichen Reduzierung der Materialkosten Alternativen angefragt.
Ein weiteres Thema, dass bereits seit Jahren auf Fertigstellung wartet, ist die Sprunggrube, die für den Sportunterricht notwendig ist. Warum ist hier innerhalb eines Jahres nichts passiert? Es gab diverse Vorschläge und Arbeitsgruppen! Auf Nachfragen der Fraktionen, was daraus geworden sei, gab es von Seiten des Gemeindeverantwortlichen keine konkreten Antworten. Es waren ehemalige Schüler der Grundschule vor Ort, die 1.000€ an Spenden gesammelt haben, damit die Sprunggrube fertiggestellt werden kann. Die Schüler haben sogar mit einem ortsansässigen Baustoffhändler Kontakt aufgenommen, damit der Sand kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Das nenne ich Einsatz!
Jetzt ist aber Schluss: bis zum 31.12.2017 soll das Vorhaben mit einem Betrag von 10.000€ realisiert werden. Ich bin gespannt und hoffe darauf, dass Erwachsene genauso erfolgreich verhandeln können wie Schüler!
Erneut wurde auch über die Problematik der Graffiti-Verschmutzung an der Schule gesprochen. Hierzu gab es weitere Ideen: aus Verschmutzung soll eine „professionelle“ Verschönerung durch Sprayer der Szene erfolgen.
Der Erlebnisspielplatz an der Grundschule Stelle wurde eröffnet. Aufgrund eines engen Zeitfensters und fehlender Manpower konnten nicht alle Gewerke beendet werden. Geplant ist jedoch, die fehlenden Gelder für die Vollendung des Spielplatzes noch in 2017 zur Verfügung zu stellen.
Schulleitung und Eltern zeigten eine große Verärgerung über die Äußerung der Gemeinde, dass sich zu wenige Eltern an dem Projekt beteiligt hätten.
Für den Austausch der Tische und Stühle an der Steller Schule einigte man sich darauf die Hälfte der beantragten Gelder für 2018 zu genehmigen. Der restliche Teil soll nach einer Begehung vor Ort in das Jahr 2019 verschoben werden.
Da zeitlich noch nicht absehbar ist, wann die Kita in Fliegenberg bezogen werden kann und somit die Räumlichkeiten der Grundschule frei werden, wurde die Planung der Umgestaltung für das Schulhofgelände auf das Jahr 2019 verschoben.
Es wurde natürlich über die Haushaltslage für 2018 gesprochen. Hier gab es Kompromisse, die im Rahmen des Möglichen liegen.
Es ist erfreulich, dass alle getroffenen Entscheidungen in der Schulausschusssitzung einstimmig von allen Fraktionen mitgetragen werden.
Sandra Müller

Riesenzoff im Ortsentwicklungsausschuss ?

Wer unter dieser Überschrift jetzt einen Bericht über Streitigkeiten, Gemeinheiten, Hinterhältigkeiten und Diffamierungen unter den Politikern erwartet, den muss ich leider enttäuschen. All dies gab es nicht auf der letzten OEW-Sitzung (zur Erinnerung: OEW steht für „Ortsentwicklungs-, Energie- und Wirtschaftsausschuss“). Stattdessen ein harmonisches Miteinander von Politikern aller Fraktionen und Gruppierungen und der Verwaltung. Und allgemeine Freude und Zufriedenheit, dass sich ein Investor gefunden hat, der bereit ist, neuen Wohnraum in Form von Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern zu schaffen sowie Gewerbeflächen aus denen Steuergelder in die klammen Kassen der Gemeinde sprudeln. Wo? Am Achterdeicher Weg zwischen der Lüneburger Straße und den Bahngleisen. Zugegeben, auf den ersten Blick sicherlich kein attraktiver Standort für Wohnbebauung, angesichts der beiden Lärmquellen Bahn und Hauptverkehrsstraße. Aber der zweite Blick lohnt sich. Die Wohnhäuser werden in einem möglichst großen Abstand zur K86 gebaut, was die Straßenlärmimmissionen reduziert. Das damit verbundene Heranrücken an die Bahn ist aber lärmtechnisch keinesfalls negativ, da der Bahnlärm durch die vorhandene Lärmschutzwand wirkungsvoll abgeschirmt wird. Hier werden die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Schallausbreitung konsequent ausgenutzt, denn direkt an der Lärmschutzwand ist es sogar leiser als in 100 m Entfernung, wo der abgeschirmte Schall wieder auf den Boden trifft. Und damit das Ganze auch schnell realisiert werden kann, waren alle Beteiligten bereit, die dazu notwendige Änderung des Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren nach §13a Baugesetzbuch durchzuführen. Gut so.

Harald Kottsieper

Großer Bahnhof für Stelle

Bauausschusssitzung am 18.09.2017

Leider nein. Es gibt keinen großen Bahnhof für Stelle, sondern eher das Gegenteil, nämlich eine Verkleinerung des Bahnhofs in Form einer Verkürzung der Bahnsteige. Dies ist Teil eines Konzeptes zur Modernisierung des Steller Bahnhofs durch die DB. Aber die gute Nachricht lautet: beide Bahnsteige erhalten künftig einen Aufzug. Wir hoffen natürlich, dass es qualitativ hochwertige Aufzüge werden, die auch funktionieren wenn man sie braucht, denn so mancher Bahnfahrer hat an anderen Bahnhöfen schon seltsame Erfahrungen mit Aufzügen in derzeitiger DB-Qualität gemacht. Also großes Lob an die DB für dieses Vorhaben! Ach nee, nur mittleres Lob, da das Ganze frühestens 2020, vielleicht erst auch 2025 verwirklicht wird. Aber allemal besser, als wenn nichts passiert.

Und ein Bonbon hatte der Bürgermeister dann doch noch für alle Steller Bürger: jeder, dem noch etwas einfällt, was am Steller Bahnhof zu verbessern wäre, darf seine Wünsche gegenüber der Verwaltung äußern, denn noch ist Zeit, dass Änderungen am vorliegenden Vorentwurf vorgenommen werden können.

 

Also, liebe Bürger, nutzt die Chance und bringt eure Vorschläge ein, z.B. ein höheres Dach über den Fahrradständen, abschließbare Abstellboxen für Fahrräder und was sonst noch die Herzen bewegt.

 

Harald Kottsieper

Schulausschusssitzung vom 31. Mai 2017

Erfreulich ist es, dass an der Grundschule Stelle endlich die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Schulhofes beginnen. Ungünstig ist sicherlich die Zeit. Pünktlich nach den Sommerferien starten die Umbaumaßnahmen.  Nach drei Wochen soll dann alles fertig sein. Den Kindern ist das nur zu wünschen.

Die Gemeinde wurde von der Niedersächsischen Landesschulbehörde aufgefordert Schulbezirke festzulegen. Bis jetzt war es so, dass wir ohne zurechtgekommen sind. Eltern konnten frei wählen auf welche Grundschule sie ihr Kind schicken wollen. Es wurde nun eine Aufteilung anhand jeder einzelnen Straße vorgenommen, die festlegt, zu welcher Schule das Kind kommen wird.

Man hat sich im Schulausschuss jedoch darauf geeinigt, dass es Ausnahmen geben kann. Familien können einen Antrag stellen, in dem sie begründen, warum das Kind eine andere Schule aufsuchen soll. Für diese Ausnahmen wird es eine Anmeldefrist geben. Wünsche nach der Frist können nicht mehr berücksichtigt werden.

Bezüglich der Frühbetreuung an der Grundschule Ashausen gibt es positive Nachrichten. Geplant war, dass Eltern einen Eigenanteil von ca. 50€ im Monat zahlen sollten. Das fanden wir ungerecht, wenn man dazu die Kosten der Hortbetreuung im Frühdienst ansieht. So wurde sich darauf verständigt ein „Pilotprojekt“ zum nächsten Schuljahr zu starten. Die Kinder sollen zu den gleichen (viel geringeren) Kosten betreut werden, obwohl die Mindestanzahl an Kindern noch nicht erreicht scheint.

Zur Realisierung der Sprunggrube an der Grundschule Ashausen haben engagierte Eltern einen Arbeitskreis gebildet. Hier wird sich darum bemüht, das Thema schneller zum Abschluss zu bringen.

Wir haben ein großes Interesse daran die Sozialarbeiterin Frau Bergmann (die beide Grundschulen betreut) zu halten. Ihr Arbeitsvertrag ist leider befristet. Ein Antrag der BIGS auf Änderung in einen unbefristeten Vertrag liegt der Gemeinde bereits vor.

Im Verwaltungsausschuss am 14.06.2017 wird das erneut Thema sein.

 

Sandra Müller

Sitzung des Kultur-, Sozial- und Sportausschusses vom 29.05.2017

Am 29.05.2017 tagte der Kulturausschuss

Erstes Thema war die Frage, ob es möglich sei, das Seniorenzentrum an der Harburger Str. u.a. behindertengerechter umzubauen.

Es wurde zunächst heftig um das leidige, immer wiederkehrende Thema gestritten, dass die Sitzungen von Seiten der Verwaltung nicht ausreichend vorbereitet werden und dann nicht mal genaue Fragen im Ausschuss beantwortet werden können. Das muss besser werden.

Es wird schon jahrelang daran gefeilt und gebastelt, auch für die Senioren einen geeigneten Raum zu finden. Alle bisherigen Bemühungen scheiterten an den Kosten. Auch Ausbaumaßnahmen vor Ort waren kostenmäßig nicht im Haushalt möglich. Jetzt wurde versucht, eine kleinere Lösung zu realisieren. Besonders ging es um eine Umgestaltung des sanitären Bereiches. Um diese durchführen zu können, bedarf es aber außer der finanziellen Mittel, der Genehmigung des Landkreises, da es schwierig ist, in einem Badezimmer eines ehemaligen Privathauses, 2 getrennte Toiletten einzubauen. Hierzu gibt es neue Verordnungen und die Frage blieb leider offen, ob der Landkreis eventuell eine Ausnahmegenehmigung erteilen würde oder ob der Platz den neuen Bestimmungen gerecht wird.

Leider konnte die Verwaltung ebenfalls keine Auskunft darüber geben, wie sich die veranschlagten Kosten in Höhe von ca. 40.000,00€ zusammensetzen.

Angedachte Maßnahmen waren der Umbau des Sanitärbereiches, Entfernung einer Innenwand, Einsetzen einer mobilen Trennwand und der Bau einer neuen Rampe am Eingang, die alleine, nach mehrmaligem Nachfragen, ca. 8000,00€ kosten soll.

Offen blieb die Frage, warum die bereits zur Verfügung gestellte Rampe damals gekauft wurde, wenn sie angeblich so unmöglich ist, wie jetzt dargestellt und nicht mal so lange genutzt werden kann, bis eventuelle Umbaumaßnahmen starten können.

Grundsätzlich hat der Ausschuss den Bedarf gesehen und dafür gestimmt, dass der Antrag in die Haushaltsberatungen 2018 aufgenommen werden soll.

Einig war man sich aber auch, dass derzeit keine Mittel zur Verfügung stehen.

Ein Nachtragshaushalt wäre zum heutigen Zeitpunkt, aus unserer Sicht, bei der kritischen Haushaltslage unverantwortlich.

Zumal wir noch längst nicht geregelt haben wie die Abrechnung der neuen Kita in Fliegenberg aussehen wird und wie die Haushaltslage den angestrebten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, ebenfalls in Fliegenberg, eines Feuerwehrfahrzeuges, (auch Fliegenberg) sowie Schaffung bezahlbaren Wohnraumes in Stelle, verkraften wird.

Vielleicht wäre es sinnvoller im Rahmen des bezahlbaren Wohnraumes im Erdgeschoss Räume zu planen, die den Senioren und den Steller Bewohnern z.B. für Familienfeiern zur Verfügung gestellt werden könnten.

Dem steht aber sicher entgegen, dass noch ein weiterer, z.Zt. aus finanzieller Sicht völlig illusorischer, Komplex ansteht: die Überplanung des Gebietes um das Rathaus und auf dem Grundstück Unter den Linden. Auch hier war ja immer ein Bereich für die Senioren angedacht, der u.a. durch den Verkauf des alten Seniorenzentrums mitfinanziert werden sollte.

Aber bei allen Überlegungen und Wünschen bleibt die Frage der Finanzierung bei der derzeitigen Haushaltslage ungelöst.

Um zum Ausgangspunkt des Ausschusses zurückzukommen, blieben aber vor der Verwirklichung noch viele Fragen offen, die bis zur Haushaltsplanung für 2018 noch geklärt werden müssen, damit an einen Umbau des Zentrums in der Harburger Str. gedacht werden kann. Diesbezüglich hat die BIGS noch einen Antrag gestellt, damit wir im nächsten Ausschuss qualifizierter beraten können.

Der 2. Tagesordnungspunkt des Kulturausschusses war die Vorstellung des Heimatvereines Ashausen, der mit viel lobenswertem Einsatz und ohne Zuzahlungswünsche, ausschließlich dafür geworben hat, seine Pläne umsetzen zu dürfen, Tafeln aufzustellen, die die Geschichte des Ortes an vielen Stellen dokumentiert, unter dem Motto: “ Erlebbare Dorfgeschichte von Ashausen“. Dem wurde gerne zugestimmt.

Marina Lemmermann

BENÖTIGEN SIE EINE FRÜHBETREUUNG FÜR IHR KIND AN DER GRUNDSCHULE ASHAUSEN?

Derzeit findet eine Befragung zum Bedarf einer Frühbetreuung an der Grundschule Ashausen über die Gemeinde Stelle statt.

Das bedeutet: benötigen Sie vor dem regulären Schulstart um 8:00 Uhr eine Beaufsichtigung Ihres Kindes?

Abgefragt werden aktuell die Wünsche zur Uhrzeit und zur Häufigkeit einer erforderlichen Betreuung vor Schulbeginn.

Zur Realisierung dieses Projektes benötigen wir eine Mindestanzahl an Schülern.

Wenn Sie Bedarf haben, senden Sie Ihre Anfrage schnellstmöglich an:

Gemeinde Stelle

z.Hd. Frau Rasche-Cammann

Unter den Linden 18

21435 Stelle

Rückfragen sind auch direkt unter Telefonnummer 04174 / 610 (Gemeinde Stelle) möglich.

 

Ihre Sandra Müller

Für die BIGS

 

Anfrage an die Gemeinde zur Sicherheit an der Grundschule Ashausen

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         

                                                                                                         

                                                                                                                            Stelle, den 09.03.2017


Anfrage:

Aktueller Stand zum Sicherheitsbericht von Dr. Klemeyer für die Grundschule Ashausen

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

die Grundschule Ashausen hat Dr. Horst Klemeyer (Fachkraft für Arbeitssicherheit der niedersächsischen Landesschulbehörde) um eine Beratung und Feststellung von Mängeln geladen.

Dieser Bericht ist vom 16.07.2015, welcher zu Händen von Herrn Wulfekammer weitergeleitet wurde.

Hiermit frage ich an, welche der aufgeführten Beanstandungen abgearbeitet oder noch offen sind.

Nach meiner Begehung mit Frau Ritter (Sicherheitsbeauftragte der Schule) konnte ich feststellen, dass der Sonnenschutz in der Sporthalle angebracht wurde.

Aufgefallen ist mir auch, dass die prüfpflichtigen Anlagen und Einrichtungen (elektrischen Geräte, Werkzeuge usw.) seit Januar 2017 keine gültige Plakette mehr haben (Prüfung gemäß BGV D27).

Innerhalb der letzten 20 Monate gab es weitere Änderungen zur Sicherheit an Schulen. Dazu gehört laut Frau Ritter auch, dass die Garderoben die Öffnung der Aufhängung zur Wand haben sollen.

Im Neubau wurde das bereits beachtet.

Dieser Anfrage, mit Bitte um Prüfung und Bekanntgabe des aktuellen Standes, füge ich den Bericht von Dr. Klemeyer bei.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Müller

 Sicherheitsbericht GS Ashausen 2015

Energetische Versorgung der neuen Kita Fliegenberg

Die BIGS favorisierte eine Kombination aus Thermosolar /
Photovoltaik und Gasbrennwerttechnik. Die Vorteile von
Thermosolar und Photovoltaikanlagen sind seit langem bekannt:

–Langlebigkeit (mind. 20 – 40 Jahre)
–Geringe Wartungs- und Verschleißkosten
–Kein Primärenergieeinsatz erforderlich und damit
die ökologisch beste Variante

Das von der Gemeinde für die energetische Versorgung beauftragte
Ingenieurbüro kam zu der Einschätzung,dass diese Variante nicht mit
der Energieeinsparverordnug kompatibel sein soll. Die zu Grunde
liegenden Berechnungen waren für die Komunalpolitiker nicht
nachvollziehbar. Hinzu kommt immer wieder die Inkompetenz von
Politikern, die Ihre Unwissenheit als Sachverhalte darstellen.
In diesem Fall die Argumentation der CDU (Hr. Flügge), dass
Thermosolar und Photvoltaikanlagen auf den Dächern regelmäßig
gereinigt werden müssen um Ihre Funktionalität zu erhalten.

Werte Kenner der Materie, wer Interesse hat, die CDU zu erhellen,
möge sich dort melden.

Nach Beratungen im Bauausschuss hat sich die Mehrheit der
Teilnemer für eine Variante entschieden, die eine Kopplung eines
Blockheizkraftwerkes mit einer Gasbrennwertanlage vorsieht.

Grundsätzlich ist ein BHKW nach Solarthermie und Photovoltaik
energetisch die nächtst folgende sinnvolle Variante einer
energetischen Versorgung. In einem BHKW wird die eingesetzte
Primärenergie durch die Gewinnung von Wärme und Strom mit
einem hohen Wirkungsgrad genutzt.

Der Einsatz ist allerdings in hohem Maße bedarfsabhängig.
Um den Einsatz eines BHKW in Fliegenberg aus Sicht der
Kosten-/ Nutzenkalkulation zu rechtfertigen, 
wären u.a. folgende
Vorgaben zu erfüllen:

–Das BHKW versorgt nicht nur die Kita, sondern parallel auch ein
angedachtes Feuerwehrgebäude und die vorhandene Sporthalle.
Wann und ob es zu dem Anschluss der weiteren Gebäude kommt,
ist derzeit völlig offen (Der Anschluss der Sporthalle soll auf Grund
der hohen Anschlusskosten zudem nicht wirtschaftlich sein).

–Das BHKW müsste eine jährliche Laufzeit von mehr als 5000
Betriebsstunden generieren, um die Kalkulationsvorgaben zu
erfüllen. Das bedeutet eine durchschnittliche tägliche Laufzeit
von 14 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr – auch im Sommer.

Steller Bürger, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob hier eine sachlich fundierte Entscheidung getroffen wurde.

Ihre BIGS

Dieter Hanke

22.02.2017