Jugendausschusssitzung vom 04.02.2019

In der Sitzung (Einwohnerfragestunde) stellte sich erstmals „EIS“ offiziell vor. Es handelt sich hier, um die „Elterninitiative der Gemeinde Stelle“. Die Initiative besteht aus engagierte Eltern, die gemeinsam ihre Interessen zum Thema Schule und Kindergartenn vertreten möchten.

Die BIGS stellte den Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Ferienbetreuung 2020. Mit dem Hintergrund, dass betroffene Eltern, Verwaltung und Politik an einem Tisch über lösungsorientierte Wege diskutieren.

Unser Antrag wird für die  Lenkungsgruppe aufgenommen und bearbeitet. Es freut uns sehr, dass so die Möglichkeit zu konstruktiven Gesprächen besteht. Wir sind der Meinung, dass die Ferienbetreuung weiterhin über einen Zeitraum von 6 Wochen bestehen bleiben soll. Familien sollten die Möglichkeit haben, auf eine flexible und bedarfsgerecht Ferienbetreuung vertrauen zu können.

Herr Isernhagen sagte mehrfach, dass die Reduzierung der Betreuung nicht „am Geld“, sondern an den Personalverfügungen liegen würde. Der Bürgermeister berichtete aktuell, dass Gespräche mit zwei Trägern zum Thema Personalbereitstellung geführt wurden. Die Ergebnisse sind noch offen.

Es wäre wünschenswert, wenn hier Bewegung rein käme!

 

Für die BIGS

Sandra Müller

 

 

 

Antrag Sommerferienbetreuung/Arbeitsgruppe 2020

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle

 

Stelle, den 17.01.2019

 

Antrag:

Bildung einer Arbeitsgruppe zur Ferienbetreuung Sommer 2020

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wie Herr Isernhagen auf der letzten Ratssitzung berichtete, soll es zum Thema Sommerferienbetreuung 2020 Gespräche zwischen den Eltern und Trägern (im Januar/Februar diesen Jahres) geben.

Dazu stellt die BIGS den Antrag, dass dies in einer Arbeitsgruppe erfolgt.

Die Gruppe sollte sich aus Eltern und Vertreter der Gemeinde sowie Politik zusammensetzen.

Auf diesem Wege kann gemeinsam eine Lösung erarbeitet werden.

Vorschlag: die Arbeitsgruppe kann über die Lenkungsgruppe thematisiert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS

Sandra Müller

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         

                                                                                                         

                                                                                                                            Stelle, den 08.11.2018

 

 

Gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und BIGS:

Notfallbetreuung von Schulkindern in den Sommerferien 2019

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wir stellen hiermit gemeinsam den Antrag auf eine Notfallbetreuung von Schulkindern in den Sommerferien 2019. Es soll sich um die Zeit handeln, die nicht durch die Ferienbetreuung abgedeckt ist.

Die Entscheidung des Jugendausschusses und die des darauf folgenden VA‘s, scheint Eltern in eine Notlage zu bringen.

Das bestätigte sich durch das hohe Elternaufkommen in der Einwohnerfragestunde des OEW’s.

Argumente, sich mit diesem Thema erneut zu befassen, wurden auch im offenen Elternbrief des Schulelternrates der Grundschule Ashausen geliefert.

Wenn wir ein familienfreundliches Stelle sein wollen, müssen wir jetzt handeln.

Wir stellen außerdem den Antrag, dass die Ferienbetreuung ab Sommer 2020 wieder wie gewohnt über einen Zeitraum von 6 Wochen erfolgt.

Damit die betreffenden Eltern planen können, bitten wir um schnelle Prüfung und Bearbeitung des Antrags                                           (spätestens zum nächsten VA am 21.11.2018).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS                          Für Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Müller                        Werner Tasche

Schulauschusssitzung vom 17.10.2018

Auch in diesem Ausschuss wurde die Planung der finanziellen Mittel für 2019 besprochen.
Für die Grundschule in Fliegenberg soll der Schulhof neu gestaltet werden. Das vorhandene Konzept eines Anbieters, das bereits an der GS Stelle umgesetzt wurde, soll nicht übernommen werden. Die Schule soll in Zusammenarbeit mit den Kindern und der Gemeinde eine eigene Planung vornehmen und vorstellen. Die Wünsche der Kinder sollen berücksichtigt werden.
Um dabei aber weiter planen zu können, muss eine Lösung zum vorhandenen Schuppen (steht in der Mitte des Schulhofes und wird von der Feuerwehr genutzt) gefunden werden. Wo können die gelagerten Sachen für den Übergang aufbewahrt werden, Kosten für den Abriss, darf überhaupt abgerissen werden, usw.
Für den notwendigen Betrag zur Umgestaltung wurde ein Sperrvermerk eingerichtet.
Ein großer Posten sind die 80.000€, die für eine Notausgangslösung für die Sporthalle an der Steller Grundschule eingestellt wurden.
Die vorhandenen Notausgänge sind nicht ausreichend, wenn in der Sporthalle Großveranstaltungen abgehalten werden. Nur mit einer Sondergenehmigung des Landkreises ist dies zu gestatten, bis eine Umsetzung des erforderlichen Notausgangs ausgeführt ist. Weil das aber nicht erfolgte, stellte die BIGS bereits im Mai 2018 den Antrag, dass die Regelung der Sondergenehmigungen einzuhalten ist.
In der aktuellen Sitzung stellte sich aber heraus, dass das weiterhin nicht der Fall ist.
Wie kann das sein? Hier wird meiner Meinung nach mit dem Feuer gespielt!
Wer übernimmt die Verantwortung wenn etwas passiert?
Dieser Betrag von 80.000€ sollte scheinbar einfach durchgeschleust werden. Denn es gibt noch gar keine Lösung!
Auf Nachfragen, was für eine Art Notausgang hinter dem Betrag steckt, kamen seitens der Verwaltung nur „Vielleicht-Aussagen“. Vielleicht nehmen wir eine Treppenvariante, vielleicht wird dadurch der Sportbetrieb beeinflusst, vielleicht kommen körperlich beeinträchtigte Leute die Treppen auch gar nicht hoch, vielleicht kann dem Schulausschuss in der nächsten Sitzung mehr dazu gesagt werden…
Was ist das für eine Vorbereitung auf eine Sitzung? Gar keine!
Die BIGS bleibt weiter an dem Thema dran – UNS liegt die Sicherheit der Bürger am Herzen!
Für die BIGS
Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 15.10.2018

Aktuell erfolgen in den Fachausschüssen die Beratungen zum Haushalt für 2019.

Hier werden  einzelne Ausgaben nach Notwendigkeit beurteilt.

Eine höhere Summe sollte für die Bestückung von Spielplätzen eingestellt werden. Nach einer Bereisung stellte sich jedoch heraus, dass einige Plätze gar nicht oder kaum genutzt werden. Andere jedoch dem Alter der umliegenden Kinder nicht entsprechen.

Entschieden wurde, dass 2 Spielplätze geschlossen und die vorhandenen Geräte auf andere Plätze umgesetzt werden. Es wird daran gearbeitet in den einzelnen Ortsteilen Schwerpunktspielplätze zu schaffen.

Ein jährlich aufkommendes Thema war die Neugestaltung der Parkplätze an der Kita Uhlenhorst. Hier gibt es noch Uneinigkeit in den Aussagen, ob der Parkplatz überhaupt benötigt wird. Die Kita soll sich dazu noch einmal schriftlich äußern. In meinen Augen sind so hohe Ausgaben für einen Parkplatz nicht gerechtfertigt.

Erfreulich für junge Familien ist die seit diesem Jahr beitragsfreie Betreuung der Kinder im Kindergarten. Wie sich das finanzielle auf die Gemeinde auswirken wird ist noch nicht klar, da noch nicht alle Träger ihre Abrechnungen vorgelegt haben.

Bei diesem Thema stellte sich heraus, dass DRK und AWO unterschiedliche Systeme der Abrechnung haben. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß. Daher soll der Jugendausschuss in der nächsten Sitzung diese Konzepte vergleichen und beurteilen.

Nach einer Hochrechnung hat sich ergeben, dass für das kommende Jahr einige Krippenplätze fehlen.

Die BIGS hat sich gegen den Vorschlag der Gemeinde bezüglich der Ferienbetreuung für 2019 ausgesprochen.Im Jahr 2018 waren, auf 2 Einrichtungen verteilt, 6 Wochen Unterbringung möglich. Zusätzlich zum Angebot des Jugendzentrums. Eine Betreuung für Schulkinder soll somit im kommenden Jahr nur noch in den ersten 3 Ferienwochen realisierbar sein. Meiner Meinung nach kann man Familien nicht vorschreiben, wann sie Urlaub zu nehmen haben. Private Bedingungen (z.B. verfügbare Urlaubstage, Arbeitszeiten, allgemeine Lebensumstände oder berufliche Einflüsse usw.) dürfen nicht pauschalisiert werden. In einer familienfreundlichen Gemeinde sollte die Kinderbetreuung zu allen Ferienzeiten selbstverständlich sein.

Für die BIGS

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 16.05.2018

Es ist erfreulich durch die Medien gegangen, dass der Besuch eines Kindes im Kindergarten ab August 2018 kostenlos für Familien sein soll. Das ist eine super Nachricht für die Eltern – sollte man meinen! Wie das Netz drum-herum in Bezug auf Kostenverteilung, Sonderöffnungszeiten, Geschwisterbonus usw. gesponnen wird, ist noch unklar.

Im heutigen Ausschuss wurde über die Vorschläge von Gemeindeseite diskutiert. Es konnte keine  Einigung erzielt werden, teilweise gab es auch Ratlosigkeit. Hierzu sollen in den einzelnen Fraktionen Ideen gesammelt und dann erneut verhandelt werden.

Am Beispiel einer Besucherin hat sich nämlich ergeben, dass sie mit der neuen Regelung MEHR zahlen würde als vorher. Daher konnten keine Beschlüsse gefasst werden. Es muss zu diesem Thema weitere Gespräche geben!

Die Frühbetreuung soll wegen zu geringer Anmeldungen an der Grundschule Ashausen abgeschafft werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass sich 2 Familien in einer Notlage befinden und ihre Kinder ab 7 Uhr betreut wissen müssen.

Scheinbar ist es nicht möglich in einer „familienfreundlichen Gemeinde“ eine Lösung finden zu wollen. Die BIGS bleibt aber weiter an dem Thema dran, auch „wenn es NUR 2 Kinder betrifft“.

Auf meine Frage hin, ob der Kindergarten in Fliegenberg baulich im Plan ist und die Eröffnung am 01.August 2018 zu halten sei, antwortete der Bürgermeister deutlich mit „NATÜRLICH“.

Sandra Müller

Antrag: Frühbetreuung an der GS Ashausen über den Kindergarten

 

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         

                                                                                                         

                                                                                                                            Stelle, den 25.04.2018

 

 

Antrag:

Frühbetreuung an der GS Ashausen über den Kindergarten

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

es steht nun fest, dass 4 Kinder der GS Ashausen eine Frühbetreuung vor dem Unterricht benötigen.

Das ist nicht die notwendige Anzahl von 6 Kindern, um die Betreuung weiter zu ermöglichen.

Jedoch hat sich herausgestellt, dass Familien darauf angewiesen sind. Eine Mutter wollte sogar für zwei Plätze zahlen, damit die Betreuung ihres Kindes erhalten bleibt.

 

Die Gemeinde Seevetal gibt Grundschulkindern (die eine Frühbetreuung benötigen) die Möglichkeit, im anliegenden Kindergarten beaufsichtigt zu werden. Mit dieser Variante hat Seevetal gute Erfahrungen gemacht. Das spart außerdem Personalkosten und die Bereitstellung von zusätzlichen Räumlichkeiten.

Hiermit stelle ich den Antrag, dieses Vorgehen auch für die GS Ashausen zu ermöglichen.

Ich bitte um schnelle Prüfung, damit die betroffenen Eltern planen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Für die BIGS

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 21.2.2018

Der Schulausschuss fand diesmal an der Grundschule in Stelle statt. Grund dafür war eine Besichtigung der aktuellen Tische und Stühle in den Klassenräumen. Die Grundschule stellte für das Haushaltsjahr 2018 den Antrag, alle Tische und Stühle zu erneuern. Bei der Besichtigung stellte sich heraus, dass die Notwendigkeit einer Erneuerung nach 20 Jahren Gebrauch durchaus gegeben ist. Die Arretierungen (stufenweise Höhenverstellung) an den Tischen und Stühlen ist größtenteils nicht mehr funktionstüchtig und somit sicherheitsbedenklich für die Schüler. Innerhalb der Fraktionen bestand Einigkeit, den erforderlichen Betrag für den Austausch des Mobiliars auf zwei Jahre zu splitten. Aus der Elternschaft kam der Vorschlag, sich mit Stehtischen zu beschäftigen. Aktuell orientiert man sich an den vor zwei Jahren angeschafften Möbeln für die Grundschule Fliegenberg. Damit sei man sehr zufrieden und könne sich diese Variante auch für Stelle vorstellen.

Es stellte sich die Firma Lernzeit vor. Lernzeit organisiert an zwei Tagen in der Woche den Ganztag an beiden Grundschulen. Die Firma stellt das nötige Personal zur Verfügung und organisiert die Betreuungsangebote (Kochen/Backen, Musik, Werken usw.). Es gab eine Frage- und Antwortrunde. Mit dem Thema Ganztag und Betreuung befasst sich die Lenkungsgruppe in einer separaten Arbeitsrunde in der nächsten Sitzung genauer.

Herr Gundlach berichtete, dass die Aufträge zur Fertigstellung der Sprunggrube für Ashausen vergeben sind. Für den Start mit den erforderlichen Erdarbeiten müsse aber das Wetter mitspielen.

Die Gemeinde sucht nach begabten Graffiti-Sprayern, um die Rückseite der Grundschule Ashausen professionell zu gestalten. Wer Lust hat und über Talent verfügt, soll sich bitte mit der Gemeinde Stelle in Verbindung setzen.

Die Möglichkeit einer finanziellen Entlastung für die Eltern, bezüglich der jährlichen Kostenbeteiligung für Kopien, Werken, Kunst usw., soll Thema in der nächsten Schulausschusssitzung sein.

Zum großen Diskussionsthema wurde der Notausgang an der Steller Sporthalle. Muss dieser nun für 100.000€ umgebaut werden oder nicht? Gibt es Alternativen für den Umbau? Wie viele Großveranstaltungen hat die Schule? Was sind schulische und außerschulische Veranstaltungen? Wann und wer muss einen Antrag stellen, wenn eine Veranstaltung über 200 Personen geplant wird?

Hierzu konnte Herr Gundlach (stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Stelle) nur vage und ungenaue Antworten geben, die keinen der Ausschussmitglieder zufriedenstellte.

Ich wünsche mir, dass die Verwaltung dazu Antworten findet und es eine grundsätzliche Regelung gibt!

 

Sandra Müller