Schön, dass Sie auf unserer Seite sind

aktivitaetenbanner

Jugendausschusssitzung vom 12. Juni 2019

Ab September soll sich das Jugendparlament durch Online-Wahlen bilden. Das wurde in der Sitzung einstimmig beschlossen und die erforderliche Satzung dazu angenommen.

Es freut uns sehr, dass sich engagierte Jugendliche zusammenfinden, um ihre Interessen innerhalb der Gemeinde zu vertreten. Die BIGS wünscht Euch dabei viel Erfolg! Wir werden Euch unterstützen und Hilfestellungen geben!

 

Vor eine große Herausforderung wurde der Jugendausschuss gestellt, als die aktuelle Kindertagesstättenplatzsituation vorgestellt wurde.

Aktuell fehlt für 10 Kinder aus Fliegenberg ein Hortplatz ab dem neuen Schuljahr.

Für 37 Kindergartenkinder, mit dem Wunsch auf eine Ganztagsbetreuung, gibt es keine Unterbringung.

Auf einen Krippenplatz warten 34 Kinder.

Bei diesem Zahlenwerk muss man erst einmal kräftig schlucken! Sicherlich kann hier die Frage gestellt werden, warum diese Situation nicht früher vorhersehbar war. Das hilft aber nicht, um eine Lösung zu finden.

Nach viel Diskussion, unter Einbeziehung der betroffenen und anwesenden Eltern, musste eine Entscheidung getroffen werden, die schnelle Hilfe liefern soll. Leider ist es dabei nicht immer möglich allen gerecht zu werden.

Fraktionsübergreifend und einstimmig sind wir zu folgender Entscheidung gekommen:

Die 10 Hortplätze werden in Fliegenberg zur Verfügung gestellt inklusive der entstehenden außerplanmäßigen Kosten.

Auf einer Freifläche vor der Oberschule am Badenweg sollen Containerelemente aufgestellt werden, in der 2 Kindergartengruppen (mit jeweils 25 Kindern) untergebracht werden können.

Hierbei wurde berücksichtigt, dass es für die Betreuung von Elementarkindern einen Rechtsanspruch gibt, der auch erfüllt werden soll.

Nach Anfrage bei den Trägern bezüglich der Personalsituation, wurde zugesagt das erforderliche Personal stellen zu können. (Da sehe ich persönlich noch eine Schwachstelle, freue mich aber, wenn es möglich ist.)

Keine sofortige Lösung gibt es für die Krippenkinder, was nicht zufriedenstellend ist.

Begründung für unsere Entscheidung:

Die Hort- und Kindergartenkinder müssen untergebracht werden, damit die Eltern die Möglichkeit haben Arbeiten zu gehen, um finanziell abgesichert zu sein.

Durch die Schaffung mehr Kindergartenplätze (50 Plätze werden errichtet) ist es möglich von Tagesmüttern Kinder zu übernehmen, die dann Kapazitäten für Krippenkinder haben.

Gesetzlich ist es möglich 3 Jahre Elternzeit zu nehmen, ohne seinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Für die kommenden Jugendausschüsse müssen wir jetzt aber über langfristige Lösungen sprechen. Es muss geklärt werden, ob neue Kindergärten und/oder Krippen gebaut werden.

 

Im Bereich der Ferienbetreuung für das Jahr 2020 kam es zu keiner Einigung. Nur die BIGS stimmte für eine durchgängige Ferienbetreuung über 6 Wochen. Schade! Aber zu diesem Thema geben wir noch nicht auf!!!

 

Sandra Müller

BIGS spendet 1.000€ zur Förderung der Steller Jugend

Am 12. Mai fand zum 13. Mal das Hainfelder Hof-Fest statt.

Das Wetter meinte es wieder gut mit den über 100 Flohmarkt-Standbetreibern und sorgte für die gewünschten Verkäufe.

Auch in diesem Jahr gab es die beliebte Tombola, bei der alle Lose restlos ausverkauft wurden.

Die Preise dafür, wurden von den Steller Gewerbetreibenden gespendet. Dafür sagt die BIGS ganz herzlich „DANKE!“. Denn nur durch die attraktiven Preise und die fleißigen Loskäufer ist es möglich gewesen, die erhofften Einnahmen zu erzielen.

Daher freut es uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder 1.000€ zur Förderung der Steller Jugend überreichen konnten.

Aus den Loseinnahmen gehen 500€ an die Stiftung von Martin Woodford. Das Geld wird für Kinder, deren Eltern sich finanziell keinen Musikunterricht leisten können, verwendet.

Weitere 500€ konnten an die THW-Jugend in Stelle überreicht werden.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die das Hainfelder Hof-Fest so zahlreich unterstützen und freuen uns auf ein erfolgreiches 14. Mal!

 

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 22. Mai 2019

Die Fliegenberger Grundschule (die eine Außenstelle der Steller Schule ist) benötigt für das kommende Schuljahr einen weiteren Klassenraum, da aufgrund erhöhter Anmeldungen eine vierte Klasse eröffnet werden soll.

Dieses Thema bewegte sehr viele Fliegenberger Eltern an der Sitzung teilzunehmen, um ihre Anregungen und Bedenken in die Diskussion mit einzubringen.

Der weitere Klassenraum sorgt nun nämlich für Platzprobleme. Für mehr Kinder werden auch mehr Toiletten benötigt. Inklusionskinder werden durch einen männlichen Lehrer unterstützt – der eine separate Toilette zu haben hat. Die 4 Inklusionskinder sollen einen eigenen Arbeitsraum bekommen. Aktuell werden sie auf dem Gang vor den Klassenräumen unterrichtet. Der neue Klassenraum wurde als Musik- und Computerraum genutzt – diese Dinge müssen anderweitig untergebracht werden. Eigentlich empfindet man den neuen Klassenraum auch als zu klein (obwohl die vorgeschriebene Fläche eingehalten wird). Das Büchereikonzept der Schule muss ebenfalls in neuen Räumlichkeiten unterkommen.

Das ist eine knackige Aufgabenstellung!

UND das stellt man 12 Wochen VOR DER EINSCHULUNG fest???

Die Fliegenberger Elternschaft, inklusive Lehrern und der Direktorin möchten daher, dass die leerstehende Hausmeisterwohnung nicht neu vermietet, sondern die Räumlichkeiten in den Schulbetrieb übergehen.

Es gab in der Sitzung hitzige Diskussionen!!!

Es wurde einheitlich beschlossen, dass der neue Klassenraum vorrangig zu behandeln und zum neuen Schuljahr fertigzustellen ist. Die anstehenden Kosten waren nicht im Haushalt dieses Jahres eingeplant (für mich sehr fragwürdig – wir wussten doch bei den Beratungen für 2019 bereits, dass eine weitere Klasse einziehen soll), werden aber trotzdem bereitgestellt.

Zu allen weiteren Punkten soll ein GANZHEITLICHES Konzept für die Schule ausgearbeitet werden. Dann wird beraten und die Kosten besprochen.

Und wieder sind es die Kinder, die darunter zu leiden haben.

Schade – das hätte doch alles schon längst geklärt sein können.

 

Sandra Müller

Kulturausschuss 29.April2019

In der Kulturausschusssitzung lagen nur 4 Punkte auf dem Tisch.

Das Leitprojekt der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region ACHTERN-ELBE-DIEK mit dem Thema „Ein Fluss erzählt“ wurde vorgestellt und kurz darüber beraten, ob weiter daran gearbeitet werden soll, oder nicht. Wir liegen derzeit nach Schätzungen, bei ca. 100.000,00€, wenn es zur Ausführung einer festen Ausstellung kommt. Eine Mobile würde bei 133.000,00€ liegen.

Es soll weitergearbeitet werden, zunächst aber anliegende Gemeinden gefragt werden, ob Kooperationen möglich sind.

Der kontroverseste Punkt, war der Antrag der Grünen, die Verwaltung möge sich um eine Beschilderung historischer Orte in Stelle und Fliegenberg kümmern, wie es in Ashausen begonnen wurde. Allerdings hat sich in Ashausen der Heimatverein damit befasst. Wir sind der Meinung, wenn sich eine Initiative findet, wollen wir das gerne unterstützen, wie auch in Ashausen. Allerdings hat die Verwaltung derzeit keine freien Kapazitäten, diese Aufgabe zu übernehmen. Der grüne Kreis sollte gefragt werden.

Unglücklich war, dass die Grünen vorrangig das Hügelgrab auf dem potenziellen neuen ALDI Gelände angeführt hatten, was eine Steilvorlage für die CDU wurde und zur Ablehnung führte.

Hierzu sei angemerkt, dass für das neue Baugebiet Fachenfelde angeblich ca. 17 Hügelgräber sang- und klanglos eingeebnet wurden. Jetzt aber, bei dem Grab an der Pennekuhle, werden Mutmaßungen angestellt, was es für ein besonderes Grab sein könnte, da vor Urzeiten dort einmal Grabräuber aufgegriffen die verurteilt wurden. Frage blieb offen, ob danach vielleicht noch einmal dort gegraben wurde. Das Helmsmuseum hat jetzt im NDR erklärt, dass man sich dieses „mögliche“ (O-Ton) Königsgrab noch für später aufheben möchte. Jetzt bleibt jedem Bürger selbst zu entscheiden, ob es Mittel zum Zweck ist oder schützenswert.

Ferner wurden die Notfalldosen für Senioren vorgestellt, die im Kühlschrank stehen sollen, damit Ersthelfer mögliche, wichtige Informationen finden können.

Auch die eingerichteten Notfallpunkte in der Gemeinde wurden gezeigt und sollten, wenn alles klappt in der neuen Gemeindebroschüre zu finden sein. Sie sollen anzeigen, wo auf jeden Fall eine Bank steht und man Netz hat um Hilfe zu holen und der Rettungswagen weiß, wohin er fahren muss. Andere Orte, wie z.B. Winsen, haben auch Notfallpunkte, man erkennt sie an einer kleinen roten Tafel.

Marina Lemmermann

 

Schulausschusssitzung vom 25. März 2019

Die Grundschule in Fliegenberg soll in diesem Sommer einen neuen Spielplatz bekommen.

Eine Idee dazu war:

-einen naturnahen Spielplatz zu gestalten

-bestehende (und attraktive) Geräte zu erhalten und zu integrieren

-ein Ballfangzaun soll aufgebaut werden (der bei einem Steller Spielplatz abgebaut wird), um zu     verhindern, dass beim Fußballspielen die Bälle immer wieder beim Nachbarn landen

-dazu muss ein Schuppen abgerissen werden (den die Feuerwehr als Lagerfläche nutzt)

 

Diese Anforderungen wurden an die Verwaltung gestellt, mit dem Auftrag zur Planung und zur Kalkulation.

Ja, das hat auch gut geklappt!

Bis auf einen wichtigen Punkt!!!

Die Verwaltung machte den Vorschlag, den Innenbereich des Fußballfeldes (der vom Ballfangzaum eingefasst ist) mit einem KUNSTRASEN zu versehen, der einen Kostenpunkt von 15.000€ aufruft.

Mal abgesehen davon, dass wir mit dem Betrag aus dem Budget rutschen… – NATURNAHER Spielplatz mit einem KUNSTRASEN!!!

Wir sprechen hier über Grundschulkinder, die mit gesundheits- und umweltgefährlichen Stoffen belastet werden sollen???

Zum Glück waren sich alle Fraktionen einig, dass das der falsche Weg ist!!!

Ein geeigneter Naturrasen soll als Bolzuntergrund angelegt werden.

 

Die hauptsächlichen Baumaßnahmen werden in den Sommerferien stattfinden. Kleinere Umbauten, die während des Schulbetriebs erfolgen können, werden zeitnah umgesetzt.

Zum Start des neuen Schuljahres sollen die Kinder ihren neuen Schulhof genießen und bespielen können.

 

Für die BIGS

Sandra Müller

Hainfelderhof-Fest/Flohmarkt

Liebe Flohmarkt-Standbesitzer,

aus gegebenem Anlass informieren wir Sie heute, dass auf dem Hainfelderhof-Fest Flohmarkt nur private Anbieter stehen dürfen.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass politische Gruppen und Verbände, die politisch agieren möchten, KEINE Standgenehmigung bekommen können und sollten Sie Ihren Stand diesbezüglich ,auch neben Flohmarktartikeln, mit jeglichem Infomaterial/Flugblättern etc. jeglicher Art bestücken, Ihnen die Erlaubnis des Standplatzes entzogen wird. Das wäre für beide Seiten unerfreulich und deshalb sollten wir uns im Vorfeld einigen, dass dieser Flohmarkt kein Forum für politische Aktionen ist.

Seit 13. Jahren ist es ein fröhliches Familienfest und das würden wir auch gerne so weiter so betreiben.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis und freuen uns auf Sie, wenn wir am 12.05.2019 zum 13. Mal ein Fest für die ganze Familie feiern können.

Marina Lemmermann

Die Aldi-Ampel

Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 27.02.2017

Lieblingsthema im OEW-Ausschuss ist nach wie vor Aldi. Doch diesmal ging es nicht um das geplante Zentrallager im Westen von Stelle, sondern um den bestehenden Aldi-Markt im Zentrum von Stelle am Hainfelder Hof. Aldi möchte sich dort erweitern, indem das bestehende Gebäude abgerissen und durch ein größeres ersetzt wird. Rat und Verwaltung haben diese Chance genutzt, um auch die unsägliche Verkehrssituation zu verbessern. In einem Verkehrsgutachten wird dazu neben anderen Verbesserungen der Bau einer Ampel vorgeschlagen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass diese Ampel kommen muss, auch wenn der Verkehr laut Gutachten ohne Ampel „noch so gerade eben“ abzuwickeln wäre. Die Verwaltung hat zugesagt, dass dies in einem Vertrag mit Aldi geregelt wird und Aldi auch die Kosten übernimmt.

Hoffen wir mal das Beste.

Die BIGS wird sich jedenfalls dafür einsetzen, dass die Ampel wirklich kommt und dass nicht nur die einfachste Form gewählt wird, sondern eine Ampelanlage, die den Fußgängern ein Höchstmaß an Sicherheit und den Autofahrern möglichst kurze Wartezeiten beschert.

 

Harald Kottsieper, 02.03.2019

Kultur-, Sozial- und Sportausschuss 25.02.2019

Nur wenige Themen standen auf der Tagesordnung. Insgesamt war die Sitzung aber ohne große Ergebnisse. Frau Laudien gab Ihren Jahresrückblick auf die Bücherei zur Kenntnis. Viele schöne Ergebnisse, neue Medien und begeisterte Lesungen. Sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bücherverein.

Das Freibad Stelle hat einen 2. Schwimmmeister, der in Zusammenarbeit mit dem bisherigen, schon fleißig an neuen Konzepten arbeitet. Gut ist, dass wir jetzt das Konzept umsetzen können, für das wir im letzten Jahr gekämpft haben.

Durchgehende Öffnungszeiten, Frühschwimmer können 7 Tage die Woche schwimmen, da plötzlich doch kein Problem mehr mit der Reinigung da ist. Am Kursangebot wird derzeit gefeilt, damit alles fertig ist, wenn am 1.Mai 2019 der Betrieb beginnt.

Nur der Punkt Sportförderrichtlinien blieb unbefriedigend. Wir haben derzeit eine „schwimmende“ Angabe von „bis zu 50%“. Das ist unbefriedigend, weil sich keine „Gerechtigkeit“ im Umgang mit den Vereinen ergeben hat. Der Antrag der CDU auf 30% für alle, wurde von der Mehrheit abgelehnt, eigentlich war es die übliche Handhabung 1/3 Kreissportbund, 1/3 Gemeinde, 1/3 Verein und das funktionierte, bis der Kreissportbund immer weniger zahlte.

Bisher wurde jetzt jeder Fall studiert und natürlich von den Vereinen schon mal 50% eingefordert und dann eben mehr gezahlt, wenn die Lobby stark genug war. Das sollte nicht mehr die Möglichkeit geben. Mal sehen, wie es der Verwaltungsausschuss sieht.

Denn die Verwaltung wies ohnehin daraufhin, dass grundsätzlich alle diese Zuschüsse der Gemeinde freiwillig sind und auch gar nicht gezahlt werden müssen. Fragt sich, warum gibt es dann überhaupt eine Festlegung in den gemeindlichen Sportförderrichtlinien, wenn ohnehin nach „Lust und Laune“ entschieden werden kann?

Das erinnert stark an die Ferienbetreuung der Kinder. Wir haben etwas eingeführt, wenn es uns gerade nicht in den Kram passt, streichen wir es. Aber im Wahlkampfjahr heben wir diese Themen ganz groß hervor, da brauchen wir ja die Vereinsmitglieder, die Eltern……..

Sagen SIE uns IHRE MEINUNG!

Marina Lemmermann