An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         


                                                                                                                            Stelle, den 03.06.2021

Antrag:

Schaffung attraktiver Voraussetzungen zur Ansiedlung eines Kinderarztes in Stelle

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

in der Elternschaft kommt vermehrt der Wunsch nach einem Kinderarzt (für gesetzlich Krankenversicherte) in Stelle auf. Diesen Wunsch kann die BIGS nur unterstützen und hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt.

Nach einem Informationsgespräch mit dem Geschäftsbereichsleiter der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN) konnten wir Folgendes in Erfahrung bringen:

Auf Bundesebene wird ein Bedarfsplan für Ärzte erstellt. Dazu werden 2x pro Jahr aktuelle Zahlen  (die Anzahl der Kinder von 0 bis 18 Jahren) ausgewertet und zum Landesausschuss weitergeleitet. Sollte ein erhöhter Bedarf an kinderärztlicher Versorgung festgestellt werden, kommt es durch die KVN zu einer „partiellen Entsperrung“ des Planbereiches (die Gemeinde Stelle ist dem Planungsbereich „Landkreis Harburg“ zugeordnet). Es erfolgt eine Ausschreibung der KVN, auf die sich die Ärzte bewerben.

Warum sollte sich ein Kinderarzt ausgerechnet in der Gemeinde Stelle niederlassen? Aus diesem Grund stellt die BIGS den Antrag, dass sich Politik und Verwaltung frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzen.

Attraktive Voraussetzungen könnten laut KVN z.B. sein:

– Findet der Partner der Ärztin/des Arztes einen adäquaten Arbeitsplatz?
– Wie sieht das Angebot von Kindergärten und Schulen aus (Schul- und Betreuungsangebot)?
– Wie häufig hat die Ärztin/der Arzt Bereitschaftsdienst am Abend oder am Wochenende?
– Wie ist der ÖPNV ausgebaut?
– Gibt es ein gutes Angebot an Freizeitaktivitäten (Kino, Theater, Sport)?
– Kann ich mit anderen Ärzten in der Region gut kooperieren?

Aktuell kann keiner absehen, wann ein neuer Kinderarztsitz für den Bereich „Landkreis Harburg“ zur Verfügung steht.

WENN es aber soweit ist, sollten wir mit positiven Bedingungen aufwarten können. Das bedeutet, dass wir uns frühzeitig mit der Attraktivität der Gemeinde Stelle befassen und uns dazu auch beratende Hilfe einholen.

Mit freundlichen Grüßen

Für die BIGS

Sandra Müller

Schulausschuss vom 31.05.2021

Aktuell wird an der Grundschule Fliegenberg (Niederlassung von Stelle) der Ganztag an 5 Tagen durch die AWO koordiniert und durchgeführt.

In Stelle wird der Ganztag aktuell an 2 Tagen durch die Firma Lernzeit und an 3 Tagen durch die Gemeinde ausgerichtet.

Die Schulleitung wünscht sich zu Beginn des neuen Schuljahres für beide Schulen ein einheitliches Konzept mit nur einem Koordinator. Hier muss sich nun angenähert werden.

Im ersten Schritt werden die 2 Tage (aktuelle Firma Lernzeit) ebenfalls von der AWO übernommen.

Die Koordination jedoch wird alle 5 Tage durch die AWO erfolgen.

Die Pädagogischen Mitarbeiter, die aktuell an 3 Tagen im Ganztag betreuen, werden aus Geldern der Landesschulbehörde bezahlt (und sind auch dort angestellt). Langfristiges Ziel soll es ein, dass diese Mitarbeiter zur AWO wechseln. Das hätte den Vorteil, dass Kinder und Eltern an allen Tagen die gleichen und festen Betreuungspersonen und Ansprechpartner haben.  Hier scheint es derzeit aber noch Klärungsbedarf zu geben. Dieser „vertragliche“ Wechsel hat für die Mitarbeiter scheinbar nicht nur Vorteile.

Für die BIGS ist es wichtig, dass sich die Kinder und Eltern gut betreut wissen. Dazu gehören zufriedene Mitarbeiter, die mit Freude an der Arbeit mit den Kindern den Tag verbringen. Daher werden wir das System weiter beobachten.

 

Die Grundschulen Stelle und Ashausen kommen in den Genuss von bewilligten Fördergeldern zum Ausbau der Ganztagsschulen in Höhe von 22.000€

 

Zum Start des neuen Schuljahres werden die Grundschulen durch eine 2. Schulsozialarbeiterin unterstützt. Es hat sich herausgestellt, dass ein erhöhter Bedarf besteht, der von einer Person alleine nicht zu schaffen ist.

 

Die Grundschule Ashausen soll noch in diesem Sommer den Sonnenschutz für die Klassenräume erhalten. Die Mehrausgaben in Höhe von 81.000€ müssen im Finanzausschuss noch bewilligt werden.

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 26.04.2021

Für die Grundschulen in Stelle und Ashausen werden interaktive Tafeln angeschafft. Der Hauptanteil der Kosten kann über den Digitalpakt abgedeckt werden. Die Mitglieder des Schulausschusses einigten sich einstimmig darauf, den Differenzbetrag von 20.000€ über den Haushalt der Gemeinde abzudecken.

Das Dach der Grundschule in Ashausen muss erneuert werden. Aktuell liegen dafür die kalkulierten Kosten bei 1,25 Mio €. Da sich die Holz- und Stahlpreise täglich ändern, kann mit dem Preis nicht verlässlich umgegangen werden. Die Baumaßnahmen sollen 2 Wochen vor den Sommerferien 2022 beginnen. Die BIGS machte erneut darauf aufmerksam bei den Umbaumaßnahmen an einen ausreichenden Sonnenschutz der Klassenräume zu denken. Bei der Sporthalle werden die oberen Fenster zur Quer- und Stoßlüftung entfallen. Als Alternative sollen separate Lüfter eingebaut werden. Dabei gaben wir zu bedenken, dass auf eine Corona geeignete Variante geachtet werden muss.

Ende Mai könnte das Freibad in Stelle mit einem angemessenen Sicherheitskonzept (Corona) öffnen. Dazu müssen abschließend jedoch noch die aktuellen Regelungen verfolgt werden.

Für den zusätzlichen Notausgang an der Steller Sporthalle ist die Baugenehmigung beantragt. Mit einer Fertigstellung wird im Herbst dieses Jahres gerechnet. Die Kosten belaufen sich auf 140.000€, wobei Fördergelder in Aussicht gestellt wurden.

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 22.02.2021

Zu Beginn der Sitzung stellten die Mitglieder des Schulausschusses den Antrag, die Themen Digitalisierung der Grundschulen und Konzept zum Ganztag der Grundschule Stelle von der Tagesordnung zu nehmen. Die Ausschussmitglieder sahen sich durch die Verwaltung nicht ausreichend zu den Themen informiert (vor der Sitzung). Somit konnte keine qualitative Vorbereitung auf die Sitzung stattfinden. Die beiden Themen werden in einem weiteren Schulausschuss behandelt, der zeitnah erfolgen soll, mit geforderter Vorinformation.

Die Schulleitungen der beiden Grundschulen berichteten über den Alltag unter Corona-Auflagen. Die Kinder werden im Wechselmodell unterrichtet. Die Viertklässler seinen gut vorbereitet auf die weiterführenden Schulen.

Der Schulausschuss setzt sich für den Erhalt der weiterführenden Schule (Oberschule) in Stelle aus. Dazu wird eine Resolution in den Kreisausschuss eingebracht.

Das Dach der Grundschule Ashausen muss für ca. 1 Million Euro erneuert werden. Zu den Kosten werden Fördergelder in Aussicht gestellt. Problematisch scheint sich jedoch die Umsetzung des Baus zu gestalten. In der letzten Sitzung wurde berichtet, dass das Dach in den Sommerferien 2021 erneuert wird. Die Eile sei notwendig, da das Dach keinen weiteren Winter überstehen würde. Nun kamen neue Informationen. Zeitlich sei die Sanierung in den Sommerferien nicht realisierbar. Daher soll der Bau in den Sommerferien 2021 UND 2022 stattfinden! Wie bitte??? Hält das Dach jetzt doch noch einen weiteren Winter? Wie hoch sind die zusätzlichen Kosten (2x einrüsten, 2x abrüsten)? Die Ausschussmitglieder sehen hier noch erhöhten Klärungsbedarf.

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 28.10.2020

Die Sitzung begann mit einer Besichtigung der Grundschule in Ashausen. Seit längerer Zeit wird der Fußboden der Sporthalle bemängelt. Dieser ist uneben (Stolpergefahr) und problematisch bei der Reinigung. Daher hat der Ausschuss beschlossen, den Boden aufgrund der Verletzungsgefahr zu erneuern.

Die Schule wünschte sich eine Erneuerung der Toiletten, da eine intensive Geruchsentwicklung vorhanden ist. Wie die Ausschussmitglieder feststellen konnten, sind die Toiletten optisch in einem guten Zustand. Die Verwaltung wurde beauftragt den Grund der Geruchsentwicklung von einem Fachmann begründen und ggf. beheben zu lassen.

Frau Weusthof, Direktorin der Oberschule in Stelle, stellte das Konzept der Schule vor. Sie berichtete darüber, dass die Neugestaltung der Schullandschaft noch nicht zum Abschluss gekommen ist. Hintergrund ist, dass im Landkreis Oberschulen geschlossen und durch Gymnasien ersetzt werden sollen. Wir hoffen natürlich, dass Stelle die Oberschule erhalten bleibt!

Die Haushaltslage der Gemeinde Stelle ist angespannt. Daher wurde zu einzelnen Ansätzen intensiv diskutiert. Den größten Posten im Bereich der Schulen weist die Erneuerung des Daches an der Grundschule Ashausen für 1 Mio. Euro auf.

Die durch Corona erforderlichen Hygienekonzepte können an den Grundschulen gut umgesetzt werden. Auch die Neuerung des Lüftens (20 min Unterricht + 5 min Lüften) kann ohne Einschränkungen erfolgen.

 

Sandra Müller

Voraussetzungen für die Ganztagsschule in Fliegenberg sind geschaffen

Jugend- und Schulausschuss vom 12.02.2020

Aktuell werden die Fliegenberger Grundschulkinder am Nachmittag durch das DRK im Hort betreut. Zum nächsten Schuljahr werden mehr Kinder eine Nachmittagsbetreuung benötigen. Das ist durch den Hort jedoch nicht möglich.

Um eine schnelle Lösung zu finden, hat sich der Jugend- und Schulausschuss in seiner Sitzung dazu entschlossen in Fliegenberg eine Ganztagsschule zu schaffen. Die Betreuung wird dann über die AWO erfolgen.

In einer Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern von Eltern und Mitarbeitern der Schule zusammensetzen wird, soll das Konzept für die Betreuung ausgearbeitet werden. Anschließend wird auf dieser Grundlage die Umsetzung über die AWO erfolgen.

Während der Einwohnerfragestunde stellte sich heraus, dass die Ferienbetreuung in Fliegenberg zur entgegensetzten Zeit wie in Stelle geplant ist. Was Eltern (zu Recht) beunruhigt, da Urlaubszeiten mit den Arbeitgebern bereits abgesprochen sind.

Die unterschiedlichen Regelungen zur Ferienbetreuung waren der Verwaltung scheinbar nicht bekannt. Jedoch soll hier eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden.

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 12. Juni 2019

Ab September soll sich das Jugendparlament durch Online-Wahlen bilden. Das wurde in der Sitzung einstimmig beschlossen und die erforderliche Satzung dazu angenommen.

Es freut uns sehr, dass sich engagierte Jugendliche zusammenfinden, um ihre Interessen innerhalb der Gemeinde zu vertreten. Die BIGS wünscht Euch dabei viel Erfolg! Wir werden Euch unterstützen und Hilfestellungen geben!

 

Vor eine große Herausforderung wurde der Jugendausschuss gestellt, als die aktuelle Kindertagesstättenplatzsituation vorgestellt wurde.

Aktuell fehlt für 10 Kinder aus Fliegenberg ein Hortplatz ab dem neuen Schuljahr.

Für 37 Kindergartenkinder, mit dem Wunsch auf eine Ganztagsbetreuung, gibt es keine Unterbringung.

Auf einen Krippenplatz warten 34 Kinder.

Bei diesem Zahlenwerk muss man erst einmal kräftig schlucken! Sicherlich kann hier die Frage gestellt werden, warum diese Situation nicht früher vorhersehbar war. Das hilft aber nicht, um eine Lösung zu finden.

Nach viel Diskussion, unter Einbeziehung der betroffenen und anwesenden Eltern, musste eine Entscheidung getroffen werden, die schnelle Hilfe liefern soll. Leider ist es dabei nicht immer möglich allen gerecht zu werden.

Fraktionsübergreifend und einstimmig sind wir zu folgender Entscheidung gekommen:

Die 10 Hortplätze werden in Fliegenberg zur Verfügung gestellt inklusive der entstehenden außerplanmäßigen Kosten.

Auf einer Freifläche vor der Oberschule am Badenweg sollen Containerelemente aufgestellt werden, in der 2 Kindergartengruppen (mit jeweils 25 Kindern) untergebracht werden können.

Hierbei wurde berücksichtigt, dass es für die Betreuung von Elementarkindern einen Rechtsanspruch gibt, der auch erfüllt werden soll.

Nach Anfrage bei den Trägern bezüglich der Personalsituation, wurde zugesagt das erforderliche Personal stellen zu können. (Da sehe ich persönlich noch eine Schwachstelle, freue mich aber, wenn es möglich ist.)

Keine sofortige Lösung gibt es für die Krippenkinder, was nicht zufriedenstellend ist.

Begründung für unsere Entscheidung:

Die Hort- und Kindergartenkinder müssen untergebracht werden, damit die Eltern die Möglichkeit haben Arbeiten zu gehen, um finanziell abgesichert zu sein.

Durch die Schaffung mehr Kindergartenplätze (50 Plätze werden errichtet) ist es möglich von Tagesmüttern Kinder zu übernehmen, die dann Kapazitäten für Krippenkinder haben.

Gesetzlich ist es möglich 3 Jahre Elternzeit zu nehmen, ohne seinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Für die kommenden Jugendausschüsse müssen wir jetzt aber über langfristige Lösungen sprechen. Es muss geklärt werden, ob neue Kindergärten und/oder Krippen gebaut werden.

 

Im Bereich der Ferienbetreuung für das Jahr 2020 kam es zu keiner Einigung. Nur die BIGS stimmte für eine durchgängige Ferienbetreuung über 6 Wochen. Schade! Aber zu diesem Thema geben wir noch nicht auf!!!

 

Sandra Müller

Schulausschusssitzung vom 22. Mai 2019

Die Fliegenberger Grundschule (die eine Außenstelle der Steller Schule ist) benötigt für das kommende Schuljahr einen weiteren Klassenraum, da aufgrund erhöhter Anmeldungen eine vierte Klasse eröffnet werden soll.

Dieses Thema bewegte sehr viele Fliegenberger Eltern an der Sitzung teilzunehmen, um ihre Anregungen und Bedenken in die Diskussion mit einzubringen.

Der weitere Klassenraum sorgt nun nämlich für Platzprobleme. Für mehr Kinder werden auch mehr Toiletten benötigt. Inklusionskinder werden durch einen männlichen Lehrer unterstützt – der eine separate Toilette zu haben hat. Die 4 Inklusionskinder sollen einen eigenen Arbeitsraum bekommen. Aktuell werden sie auf dem Gang vor den Klassenräumen unterrichtet. Der neue Klassenraum wurde als Musik- und Computerraum genutzt – diese Dinge müssen anderweitig untergebracht werden. Eigentlich empfindet man den neuen Klassenraum auch als zu klein (obwohl die vorgeschriebene Fläche eingehalten wird). Das Büchereikonzept der Schule muss ebenfalls in neuen Räumlichkeiten unterkommen.

Das ist eine knackige Aufgabenstellung!

UND das stellt man 12 Wochen VOR DER EINSCHULUNG fest???

Die Fliegenberger Elternschaft, inklusive Lehrern und der Direktorin möchten daher, dass die leerstehende Hausmeisterwohnung nicht neu vermietet, sondern die Räumlichkeiten in den Schulbetrieb übergehen.

Es gab in der Sitzung hitzige Diskussionen!!!

Es wurde einheitlich beschlossen, dass der neue Klassenraum vorrangig zu behandeln und zum neuen Schuljahr fertigzustellen ist. Die anstehenden Kosten waren nicht im Haushalt dieses Jahres eingeplant (für mich sehr fragwürdig – wir wussten doch bei den Beratungen für 2019 bereits, dass eine weitere Klasse einziehen soll), werden aber trotzdem bereitgestellt.

Zu allen weiteren Punkten soll ein GANZHEITLICHES Konzept für die Schule ausgearbeitet werden. Dann wird beraten und die Kosten besprochen.

Und wieder sind es die Kinder, die darunter zu leiden haben.

Schade – das hätte doch alles schon längst geklärt sein können.

 

Sandra Müller