Jugendausschuss vom 05.05.2021

Der wichtigste Punkt dieser Sitzung war die Information, dass zum kommenden Kita-Jahr 101 Kinder keinen Betreuungsplatz erhalten können. Wo diese hohe Zahl herkommt, ist den Ausschussmitgliedern schleierhaft. Die Verwaltung soll von der Situation überrascht worden sein, was für mich nicht nachvollziehbar ist.

Zusammengefasst bedeutet das, dass 2 Elementar- und 4 Krippengruppen fehlen!

WAHNSINN!

Die Verwaltung zeigte Möglichkeiten zu Orten auf, an denen eine Übergangslösung mit Raumzellen geschaffen werden könnte. An der AWO-Kita Stettiner Str. könnten demnach die Hälfte der Kinder untergebracht werden (Kosten ca. 1,2 Millionen Euro für 3 Jahre als Provisorium). Die Fläche neben der Feuerwehr Ashausen hätte genügend Platz um alle Kinder unterzubringen. Für die attraktivste Fläche wurden aber weder Kosten ermittelt noch Planungen vorgenommen. Super Vorbereitung zur Sitzung – wir haben ja auch alle Zeit der Welt.

Nach hitzigen Diskussionen und einer Sitzungsunterbrechung war es die Politik, die der Verwaltung einen Arbeitsauftrag erteilt hat und den Beschlussvorschlag ausarbeitete. Normalerweise ist das ja umgekehrt. Darin enthalten sind Vorschläge zur Schaffung eines Waldkindergartens, Personalbedarf bei den Trägern klären, nächster Jugendausschuss mit Fakten in 2 Wochen, Fläche an der Feuerwehr in Ashausen überplanen, Kapazitäten in den bestehenden Kitas prüfen. Hier muss eine ganz, ganz schnelle Lösung auf den Tisch, die den Eltern Unterstützung bietet.

Am Ehlersweg soll eine neue Kita gebaut werden. Ist nur die Frage WANN. Zur Erinnerung: im Bardenweg wurden Raumzellen als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der Kita Ehlersweg im Sommer 2022 aufgestellt. Das war der Plan. Aber wie sieht es aktuell aus? Die Raumzellen werden vorsorglich für weitere 2 Jahre gemietet. Denn erst Anfang Juli werden Bodenproben des Geländes Ehlersweg genommen (Bodenbelastung).

Es ist nicht nachvollziehbar was hier zurzeit los ist.

Erneut haben die Ausschussmitglieder darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Verwaltung mit der Modulbauweise auseinandersetzen solle. Das spart Kosten und vor allem wertvolle Zeit.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die gesamte Politik (alle Parteien und Gruppen) sich für eine schnelle Lösung stark macht, um die Familien zu unterstützen und ihnen mehr Sicherheit zu geben. Dazu ist jedoch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung notwendig (und da sehe ich aktuelle den Schwachpunkt).

Für die Zukunft soll es in der Verwaltung eine zentrale Anmeldestelle für Kitaplätze geben. Aktuell melden Eltern ihre Kinder direkt bei der Kita an. Das neue Verfahren ist sinnvoll. So kann die Verwaltung nicht mehr „überrascht“ werden, wo plötzlich die Kinder herkommen.

Aber, es gibt auch etwas Positives zu berichten. Die BIGS stellte Anfang des Jahres den Antrag, die Sommerferienbetreuung von 3 auf 6 Wochen zu erweitern (siehe BIGS Artikel). Wegen Corona haben Eltern Urlaubstage für die Betreuung der Kinder einsetzen müssen. Durch die Ausweitung der Betreuung kann den Eltern etwas Entlastung und Flexibilität gegeben werden. Unser Antrag hatte Erfolg. Es wurden 14 Kinder angemeldet.

 

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 17.02.2021

Einen großen Teil der Tagesordnung nahm die Ferienbetreuung der Steller Grundschulkinder ein.

Dazu stellte die BIGS den Antrag, die Sommerferienbetreuung auf 6 Wochen auszuweiten. Den Antrag dazu können Sie unter dem Bericht lesen. Durch die anhaltende Corona-Lage kann aktuell keine feste Planung stattfinden. Nach den Osterferien soll ein Angebot mit einer verkürzten Anmeldefrist an die Eltern versendet werden. Bezüglich unseres Antrags einigte man sich nach einer Aussprache darauf, die Betreuung in den Sommerferien bei den ersten 3 Wochen zu belassen. Sollte coronabedingt eine Reduzierung der Gruppengrößen erforderlich aber ein erhöhter Bedarf seitens der Eltern vorliegen, kann die Betreuung auf 6 Wochen ausgeweitet werden.

Die Eltern der Grundschule in Fliegenberg wünschen sich eine Ferienbetreuung in den Frühjahr-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien. Dazu ist eine intensivere Beratung und Aussprache nötig, die in einer zeitnah stattfindenden Lenkungsgruppe erfolgen soll.

Seit dem Jahr 2015 beträgt die tägliche Gebühr der Ferienbetreuung 10€. Zur Deckung der gestiegenen Kosten wird der Betrag 2021 auf 12€ und im Jahr 2022 auf 14€ angehoben. Geschwisterkinder erhalten weiterhin eine Ermäßigung in Höhe von 25%.

Im Ehlersweg in Stelle soll eine neue Kindertagesstätte mit 6 Gruppen errichtet werden, um den erhöhten Bedarf an Kindergartenplätzen zu decken. Die Verwaltung machte den Vorschlag, die Kita Niedersachsenstraße und Zweigstelle Bardenweg dorthin zu verlegen. Darüber hinaus werden weitere 10 Krippen- und 37 Elementarplätze geschaffen. Die politischen Vorschläge (Bauweise, Alternativnutzung, eigene Küche usw.) wurden in der Planung nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund wird das Thema ausführlich in der Lenkungsgruppe behandelt.

Die Neuwahlen des Jugendparlamentes werden in der Zeit vom 4. bis 8. Oktober 2021 stattfinden.

 

Sandra Müller

 

Die Gemeinde Stelle benötigt einen weiteren Kindergarten!

Jugendausschuss vom 07. September 2020

Unter Abwägung relevanter Gesichtspunkte, wurde sich einheitlich für den Standort „Ehlersweg“ ausgesprochen.

Aktuell muss mit dem Landkreis noch die Oberflächenentwässerung auf dem Grundstück geklärt werden. Diese ist ausschlaggebend, um die Größe des neuen Kindergartens planen zu können.

Parallel dazu, wird die Lenkungsgruppe (arbeitet dem Jugendausschuss in der Vorbereitung zu) inhaltliche Lösungen formulieren: Anzahl der Elementar- und Krippengruppen, Finanzierungslösungen, welche Bauweise kann möglich sein oder auch, ob eine große Küche zur Belieferung der umliegenden Kita’s sinnvoll wäre.

Gleichzeitig analysiert die Verwaltung die bestehenden Kita`s im Umkreis bezüglich der Baufälligkeit.

Sollte eine der Einrichtungen abgängig sein, könnten die Räumlichkeiten in den „Ehlersweg“ verlegt werden.

Hier soll ganzheitlich und langfristig geplant werden.

 

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 12. Juni 2019

Ab September soll sich das Jugendparlament durch Online-Wahlen bilden. Das wurde in der Sitzung einstimmig beschlossen und die erforderliche Satzung dazu angenommen.

Es freut uns sehr, dass sich engagierte Jugendliche zusammenfinden, um ihre Interessen innerhalb der Gemeinde zu vertreten. Die BIGS wünscht Euch dabei viel Erfolg! Wir werden Euch unterstützen und Hilfestellungen geben!

 

Vor eine große Herausforderung wurde der Jugendausschuss gestellt, als die aktuelle Kindertagesstättenplatzsituation vorgestellt wurde.

Aktuell fehlt für 10 Kinder aus Fliegenberg ein Hortplatz ab dem neuen Schuljahr.

Für 37 Kindergartenkinder, mit dem Wunsch auf eine Ganztagsbetreuung, gibt es keine Unterbringung.

Auf einen Krippenplatz warten 34 Kinder.

Bei diesem Zahlenwerk muss man erst einmal kräftig schlucken! Sicherlich kann hier die Frage gestellt werden, warum diese Situation nicht früher vorhersehbar war. Das hilft aber nicht, um eine Lösung zu finden.

Nach viel Diskussion, unter Einbeziehung der betroffenen und anwesenden Eltern, musste eine Entscheidung getroffen werden, die schnelle Hilfe liefern soll. Leider ist es dabei nicht immer möglich allen gerecht zu werden.

Fraktionsübergreifend und einstimmig sind wir zu folgender Entscheidung gekommen:

Die 10 Hortplätze werden in Fliegenberg zur Verfügung gestellt inklusive der entstehenden außerplanmäßigen Kosten.

Auf einer Freifläche vor der Oberschule am Badenweg sollen Containerelemente aufgestellt werden, in der 2 Kindergartengruppen (mit jeweils 25 Kindern) untergebracht werden können.

Hierbei wurde berücksichtigt, dass es für die Betreuung von Elementarkindern einen Rechtsanspruch gibt, der auch erfüllt werden soll.

Nach Anfrage bei den Trägern bezüglich der Personalsituation, wurde zugesagt das erforderliche Personal stellen zu können. (Da sehe ich persönlich noch eine Schwachstelle, freue mich aber, wenn es möglich ist.)

Keine sofortige Lösung gibt es für die Krippenkinder, was nicht zufriedenstellend ist.

Begründung für unsere Entscheidung:

Die Hort- und Kindergartenkinder müssen untergebracht werden, damit die Eltern die Möglichkeit haben Arbeiten zu gehen, um finanziell abgesichert zu sein.

Durch die Schaffung mehr Kindergartenplätze (50 Plätze werden errichtet) ist es möglich von Tagesmüttern Kinder zu übernehmen, die dann Kapazitäten für Krippenkinder haben.

Gesetzlich ist es möglich 3 Jahre Elternzeit zu nehmen, ohne seinen Arbeitsplatz zu verlieren.

Für die kommenden Jugendausschüsse müssen wir jetzt aber über langfristige Lösungen sprechen. Es muss geklärt werden, ob neue Kindergärten und/oder Krippen gebaut werden.

 

Im Bereich der Ferienbetreuung für das Jahr 2020 kam es zu keiner Einigung. Nur die BIGS stimmte für eine durchgängige Ferienbetreuung über 6 Wochen. Schade! Aber zu diesem Thema geben wir noch nicht auf!!!

 

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 04.02.2019

In der Sitzung (Einwohnerfragestunde) stellte sich erstmals „EIS“ offiziell vor. Es handelt sich hier, um die „Elterninitiative der Gemeinde Stelle“. Die Initiative besteht aus engagierte Eltern, die gemeinsam ihre Interessen zum Thema Schule und Kindergartenn vertreten möchten.

Die BIGS stellte den Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Ferienbetreuung 2020. Mit dem Hintergrund, dass betroffene Eltern, Verwaltung und Politik an einem Tisch über lösungsorientierte Wege diskutieren.

Unser Antrag wird für die  Lenkungsgruppe aufgenommen und bearbeitet. Es freut uns sehr, dass so die Möglichkeit zu konstruktiven Gesprächen besteht. Wir sind der Meinung, dass die Ferienbetreuung weiterhin über einen Zeitraum von 6 Wochen bestehen bleiben soll. Familien sollten die Möglichkeit haben, auf eine flexible und bedarfsgerecht Ferienbetreuung vertrauen zu können.

Herr Isernhagen sagte mehrfach, dass die Reduzierung der Betreuung nicht „am Geld“, sondern an den Personalverfügungen liegen würde. Der Bürgermeister berichtete aktuell, dass Gespräche mit zwei Trägern zum Thema Personalbereitstellung geführt wurden. Die Ergebnisse sind noch offen.

Es wäre wünschenswert, wenn hier Bewegung rein käme!

 

Für die BIGS

Sandra Müller

 

 

 

Antrag Sommerferienbetreuung/Arbeitsgruppe 2020

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle

 

Stelle, den 17.01.2019

 

Antrag:

Bildung einer Arbeitsgruppe zur Ferienbetreuung Sommer 2020

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wie Herr Isernhagen auf der letzten Ratssitzung berichtete, soll es zum Thema Sommerferienbetreuung 2020 Gespräche zwischen den Eltern und Trägern (im Januar/Februar diesen Jahres) geben.

Dazu stellt die BIGS den Antrag, dass dies in einer Arbeitsgruppe erfolgt.

Die Gruppe sollte sich aus Eltern und Vertreter der Gemeinde sowie Politik zusammensetzen.

Auf diesem Wege kann gemeinsam eine Lösung erarbeitet werden.

Vorschlag: die Arbeitsgruppe kann über die Lenkungsgruppe thematisiert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 15.10.2018

Aktuell erfolgen in den Fachausschüssen die Beratungen zum Haushalt für 2019.

Hier werden  einzelne Ausgaben nach Notwendigkeit beurteilt.

Eine höhere Summe sollte für die Bestückung von Spielplätzen eingestellt werden. Nach einer Bereisung stellte sich jedoch heraus, dass einige Plätze gar nicht oder kaum genutzt werden. Andere jedoch dem Alter der umliegenden Kinder nicht entsprechen.

Entschieden wurde, dass 2 Spielplätze geschlossen und die vorhandenen Geräte auf andere Plätze umgesetzt werden. Es wird daran gearbeitet in den einzelnen Ortsteilen Schwerpunktspielplätze zu schaffen.

Ein jährlich aufkommendes Thema war die Neugestaltung der Parkplätze an der Kita Uhlenhorst. Hier gibt es noch Uneinigkeit in den Aussagen, ob der Parkplatz überhaupt benötigt wird. Die Kita soll sich dazu noch einmal schriftlich äußern. In meinen Augen sind so hohe Ausgaben für einen Parkplatz nicht gerechtfertigt.

Erfreulich für junge Familien ist die seit diesem Jahr beitragsfreie Betreuung der Kinder im Kindergarten. Wie sich das finanzielle auf die Gemeinde auswirken wird ist noch nicht klar, da noch nicht alle Träger ihre Abrechnungen vorgelegt haben.

Bei diesem Thema stellte sich heraus, dass DRK und AWO unterschiedliche Systeme der Abrechnung haben. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß. Daher soll der Jugendausschuss in der nächsten Sitzung diese Konzepte vergleichen und beurteilen.

Nach einer Hochrechnung hat sich ergeben, dass für das kommende Jahr einige Krippenplätze fehlen.

Die BIGS hat sich gegen den Vorschlag der Gemeinde bezüglich der Ferienbetreuung für 2019 ausgesprochen.Im Jahr 2018 waren, auf 2 Einrichtungen verteilt, 6 Wochen Unterbringung möglich. Zusätzlich zum Angebot des Jugendzentrums. Eine Betreuung für Schulkinder soll somit im kommenden Jahr nur noch in den ersten 3 Ferienwochen realisierbar sein. Meiner Meinung nach kann man Familien nicht vorschreiben, wann sie Urlaub zu nehmen haben. Private Bedingungen (z.B. verfügbare Urlaubstage, Arbeitszeiten, allgemeine Lebensumstände oder berufliche Einflüsse usw.) dürfen nicht pauschalisiert werden. In einer familienfreundlichen Gemeinde sollte die Kinderbetreuung zu allen Ferienzeiten selbstverständlich sein.

Für die BIGS

Sandra Müller

Jugendausschusssitzung vom 16.05.2018

Es ist erfreulich durch die Medien gegangen, dass der Besuch eines Kindes im Kindergarten ab August 2018 kostenlos für Familien sein soll. Das ist eine super Nachricht für die Eltern – sollte man meinen! Wie das Netz drum-herum in Bezug auf Kostenverteilung, Sonderöffnungszeiten, Geschwisterbonus usw. gesponnen wird, ist noch unklar.

Im heutigen Ausschuss wurde über die Vorschläge von Gemeindeseite diskutiert. Es konnte keine  Einigung erzielt werden, teilweise gab es auch Ratlosigkeit. Hierzu sollen in den einzelnen Fraktionen Ideen gesammelt und dann erneut verhandelt werden.

Am Beispiel einer Besucherin hat sich nämlich ergeben, dass sie mit der neuen Regelung MEHR zahlen würde als vorher. Daher konnten keine Beschlüsse gefasst werden. Es muss zu diesem Thema weitere Gespräche geben!

Die Frühbetreuung soll wegen zu geringer Anmeldungen an der Grundschule Ashausen abgeschafft werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass sich 2 Familien in einer Notlage befinden und ihre Kinder ab 7 Uhr betreut wissen müssen.

Scheinbar ist es nicht möglich in einer „familienfreundlichen Gemeinde“ eine Lösung finden zu wollen. Die BIGS bleibt aber weiter an dem Thema dran, auch „wenn es NUR 2 Kinder betrifft“.

Auf meine Frage hin, ob der Kindergarten in Fliegenberg baulich im Plan ist und die Eröffnung am 01.August 2018 zu halten sei, antwortete der Bürgermeister deutlich mit „NATÜRLICH“.

Sandra Müller