Kulturausschuss 29.April2019

In der Kulturausschusssitzung lagen nur 4 Punkte auf dem Tisch.

Das Leitprojekt der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der LEADER-Region ACHTERN-ELBE-DIEK mit dem Thema „Ein Fluss erzählt“ wurde vorgestellt und kurz darüber beraten, ob weiter daran gearbeitet werden soll, oder nicht. Wir liegen derzeit nach Schätzungen, bei ca. 100.000,00€, wenn es zur Ausführung einer festen Ausstellung kommt. Eine Mobile würde bei 133.000,00€ liegen.

Es soll weitergearbeitet werden, zunächst aber anliegende Gemeinden gefragt werden, ob Kooperationen möglich sind.

Der kontroverseste Punkt, war der Antrag der Grünen, die Verwaltung möge sich um eine Beschilderung historischer Orte in Stelle und Fliegenberg kümmern, wie es in Ashausen begonnen wurde. Allerdings hat sich in Ashausen der Heimatverein damit befasst. Wir sind der Meinung, wenn sich eine Initiative findet, wollen wir das gerne unterstützen, wie auch in Ashausen. Allerdings hat die Verwaltung derzeit keine freien Kapazitäten, diese Aufgabe zu übernehmen. Der grüne Kreis sollte gefragt werden.

Unglücklich war, dass die Grünen vorrangig das Hügelgrab auf dem potenziellen neuen ALDI Gelände angeführt hatten, was eine Steilvorlage für die CDU wurde und zur Ablehnung führte.

Hierzu sei angemerkt, dass für das neue Baugebiet Fachenfelde angeblich ca. 17 Hügelgräber sang- und klanglos eingeebnet wurden. Jetzt aber, bei dem Grab an der Pennekuhle, werden Mutmaßungen angestellt, was es für ein besonderes Grab sein könnte, da vor Urzeiten dort einmal Grabräuber aufgegriffen die verurteilt wurden. Frage blieb offen, ob danach vielleicht noch einmal dort gegraben wurde. Das Helmsmuseum hat jetzt im NDR erklärt, dass man sich dieses „mögliche“ (O-Ton) Königsgrab noch für später aufheben möchte. Jetzt bleibt jedem Bürger selbst zu entscheiden, ob es Mittel zum Zweck ist oder schützenswert.

Ferner wurden die Notfalldosen für Senioren vorgestellt, die im Kühlschrank stehen sollen, damit Ersthelfer mögliche, wichtige Informationen finden können.

Auch die eingerichteten Notfallpunkte in der Gemeinde wurden gezeigt und sollten, wenn alles klappt in der neuen Gemeindebroschüre zu finden sein. Sie sollen anzeigen, wo auf jeden Fall eine Bank steht und man Netz hat um Hilfe zu holen und der Rettungswagen weiß, wohin er fahren muss. Andere Orte, wie z.B. Winsen, haben auch Notfallpunkte, man erkennt sie an einer kleinen roten Tafel.

Marina Lemmermann