Großer Bahnhof für Stelle

Bauausschusssitzung am 18.09.2017

Leider nein. Es gibt keinen großen Bahnhof für Stelle, sondern eher das Gegenteil, nämlich eine Verkleinerung des Bahnhofs in Form einer Verkürzung der Bahnsteige. Dies ist Teil eines Konzeptes zur Modernisierung des Steller Bahnhofs durch die DB. Aber die gute Nachricht lautet: beide Bahnsteige erhalten künftig einen Aufzug. Wir hoffen natürlich, dass es qualitativ hochwertige Aufzüge werden, die auch funktionieren wenn man sie braucht, denn so mancher Bahnfahrer hat an anderen Bahnhöfen schon seltsame Erfahrungen mit Aufzügen in derzeitiger DB-Qualität gemacht. Also großes Lob an die DB für dieses Vorhaben! Ach nee, nur mittleres Lob, da das Ganze frühestens 2020, vielleicht erst auch 2025 verwirklicht wird. Aber allemal besser, als wenn nichts passiert.

Und ein Bonbon hatte der Bürgermeister dann doch noch für alle Steller Bürger: jeder, dem noch etwas einfällt, was am Steller Bahnhof zu verbessern wäre, darf seine Wünsche gegenüber der Verwaltung äußern, denn noch ist Zeit, dass Änderungen am vorliegenden Vorentwurf vorgenommen werden können.

 

Also, liebe Bürger, nutzt die Chance und bringt eure Vorschläge ein, z.B. ein höheres Dach über den Fahrradständen, abschließbare Abstellboxen für Fahrräder und was sonst noch die Herzen bewegt.

 

Harald Kottsieper

Energetische Versorgung der neuen Kita Fliegenberg

Die BIGS favorisierte eine Kombination aus Thermosolar /
Photovoltaik und Gasbrennwerttechnik. Die Vorteile von
Thermosolar und Photovoltaikanlagen sind seit langem bekannt:

–Langlebigkeit (mind. 20 – 40 Jahre)
–Geringe Wartungs- und Verschleißkosten
–Kein Primärenergieeinsatz erforderlich und damit
die ökologisch beste Variante

Das von der Gemeinde für die energetische Versorgung beauftragte
Ingenieurbüro kam zu der Einschätzung,dass diese Variante nicht mit
der Energieeinsparverordnug kompatibel sein soll. Die zu Grunde
liegenden Berechnungen waren für die Komunalpolitiker nicht
nachvollziehbar. Hinzu kommt immer wieder die Inkompetenz von
Politikern, die Ihre Unwissenheit als Sachverhalte darstellen.
In diesem Fall die Argumentation der CDU (Hr. Flügge), dass
Thermosolar und Photvoltaikanlagen auf den Dächern regelmäßig
gereinigt werden müssen um Ihre Funktionalität zu erhalten.

Werte Kenner der Materie, wer Interesse hat, die CDU zu erhellen,
möge sich dort melden.

Nach Beratungen im Bauausschuss hat sich die Mehrheit der
Teilnemer für eine Variante entschieden, die eine Kopplung eines
Blockheizkraftwerkes mit einer Gasbrennwertanlage vorsieht.

Grundsätzlich ist ein BHKW nach Solarthermie und Photovoltaik
energetisch die nächtst folgende sinnvolle Variante einer
energetischen Versorgung. In einem BHKW wird die eingesetzte
Primärenergie durch die Gewinnung von Wärme und Strom mit
einem hohen Wirkungsgrad genutzt.

Der Einsatz ist allerdings in hohem Maße bedarfsabhängig.
Um den Einsatz eines BHKW in Fliegenberg aus Sicht der
Kosten-/ Nutzenkalkulation zu rechtfertigen, 
wären u.a. folgende
Vorgaben zu erfüllen:

–Das BHKW versorgt nicht nur die Kita, sondern parallel auch ein
angedachtes Feuerwehrgebäude und die vorhandene Sporthalle.
Wann und ob es zu dem Anschluss der weiteren Gebäude kommt,
ist derzeit völlig offen (Der Anschluss der Sporthalle soll auf Grund
der hohen Anschlusskosten zudem nicht wirtschaftlich sein).

–Das BHKW müsste eine jährliche Laufzeit von mehr als 5000
Betriebsstunden generieren, um die Kalkulationsvorgaben zu
erfüllen. Das bedeutet eine durchschnittliche tägliche Laufzeit
von 14 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr – auch im Sommer.

Steller Bürger, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob hier eine sachlich fundierte Entscheidung getroffen wurde.

Ihre BIGS

Dieter Hanke

22.02.2017

Ausschusssitzung v. 11.01.2017

Erste Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses

Am 11.01.2017 fand die erste Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses statt. Das Bürgerinteresse war groß, da es vor allem um die geplante Kita in Fliegenberg ging. Bei den Varianten zur Erschließung fanden die Einsparungsvorschläge der BIGS leider keine Mehrheit, was wir sehr bedauern.

Das zweite spannende Thema war die Parkplatzsituation für Pendler an den Steller Bahnhöfen. Hier hatte die SPD beantragt, Planungskosten in fünfstelliger Höhe für die Planung einer Parkpalette auf der Nordseite des Steller Bahnhofs in den Haushalt einzustellen, während die BIGS stattdessen die Erweiterung der Parkflächen in Ashausen priorisiert, allerdings nur, wenn es finanzierbar ist. [Link zum Antrag] Dank eines vermittelnden Vorschlages des Bürgermeisters wurde schließlich eine Lösung gefunden, bei der der BIGS-Vorschlag für Ashausen akzeptiert wurde und für die Parkpalette in Stelle zunächst nur grob die Kosten und die Anzahl der zusätzlichen Stellplätze durch die Verwaltung ermittelt werden ohne dafür zusätzliche Haushaltsmittel zu beanspruchen. Diesem Vorschlag stimmten dann auch alle Ausschussmitglieder zu.

12.01.2017
Harald Kottsieper

Wohnungsbau

wohnungen   Antrag zum Bau von kleinen, preiswerten Wohneinheiten

Die BIGS beantragt, dass die Gemeinde den Bau von kleinen Wohneinheiten plant und in der nächsten VA/OEW Sitzung über das weitere Vorgehen diskutiert.

Begründung:

Bei den derzeitig sehr günstigen Zinsen kann die Gemeinde, noch bevor der Kreis den Bereich „Genossenschaftswohnungen“ zu Ende gedacht hat, schneller dem Bedarf entsprechend selbst tätig werden.

Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist groß. Junge wie ältere Mitbürger wünschen, dass sie sich möglichst zentral im Ort niederlassen können.

Einzelne Wohneinheiten könnten ebenso für Familien von anerkannten Asylbewerbern mit genutzt werden.

Derzeit steht das Angebot der Eigentumswohnungen stark im Vordergrund und deren Vermietung dient der Rendite. Für die Mitbürger kleinerer Einkommen/Renten unerschwinglich.

21.3.2016
Marina Lemmermann

Wirtschaftswege

traktor100   Antrag: Finanzierung der Wirtschaftswege

Stelle den 6.3.2016

Sehr geehrter Herr Isernhagen, die BIGS beantragt die Einführung einer Satzung, in der die finanzielle Beteiligung der Landwirte an der Instandhaltung von Wirtschaftswegen verbindlich festgeschrieben wird.

Begründung: In den letzten Jahren werden die Fahrzeuge der Landwirte immer größer und schwerer und damit erfolgt eine erhebliche Abnutzung und Zerstörung der Wirtschaftswege. Andere Kommunen haben so eine Satzung bereits eingeführt. Um eine kurzfristige Beratung im Bauausschuss wird gebeten.

Mit freundlichenGrüßen

fürdieBIGS DieterLemmermann