Antrag Freibad Stelle

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         

                                                                                                         

                                                                                                                            Stelle, den 03.09.2017

 

 

Antrag:

Aufhebung der Befristung von 10er Karten für das Freibad Stelle

Aufhebung der Mittagspause, in der nicht geschwommen werden darf

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

aktuell können im Freibad Stelle 10er Karten erworben werden, die jedoch nur für das Kalenderjahr Gültigkeit haben. Steller Bürger sind verärgert, weil es nicht möglich ist die Karte in die nächste Saison zu übernehmen.

Daher stellen wir den Antrag, dass die 10er Karten ihre Gültigkeit im Folgejahr behalten. Das ist in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Fitnessstudios, durchaus üblich und zeitgemäß.

Gibt es durch die zusätzliche Fachkraft, die unserem Bademeister an die Seite gestellt wurde, noch eine Begründung für die Mittagspause, in der das Schwimmbecken nicht genutzt werden darf?

Argumentiert wurde diese „Schließzeit“ dadurch, dass der Schwimmmeister Pausenzeiten einhalten muss. Da es sicherlich nicht erforderlich ist, dass beide Personen gleichzeitig zur Pause gehen müssen, beantragen wir eine durchgehende Badezeit für die Schwimmgäste.

Mit freundlichen Grüßen

Für die BIGS

Sandra Müller

Antrag zur Verbesserung der Arbeit in der Asylbewerberunterkunft Stelle

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                                                                                               Stelle, den 8.07.2017

Antrag:

Die BIGS stellt den Antrag, dass der Bürgermeister im Kreis massiv und in den nächsten Tagen, dafür eintritt, dass die Bettenvergabe in der Flüchtlingsunterkunft in Stelle, von den dort betreuenden Personen (Heimleiter/Sozialarbeiter/Hr. Koch) vorgenommen werden kann.

Begründung:

Zur Zeit ist es so, dass der Landkreis die Betten zuteilt, was zur Folge hat, dass Zimmer leer stehen und in anderen unerträgliche Zustände herrschen.

Als es aussah, dass der Flüchtlingsstrom gewaltig zunehmen würde, hat man kurzfristig 3 Betten in ursprünglich 2-Bett Zimmern aufgestellt. Das ist für kurze Zeit sicher gut gewesen, aber inzwischen stehen ganze Container im Landkreis leer und an der Belegung wurde nichts geändert.

Nun könnte man die Spannung unter den Bewohnern kurzfristig lindern, indem man vor Ort sieht, welche Flüchtlinge überhaupt anwesend sind. Das Einfachste wäre, wenn man leere Zimmer hat, diesem Personenkreis, der nur gemeldet aber nicht da ist, das potentielle 3. Bett zuzuweisen und dann 2 Personen pro Zimmer unterzubringen.

Außerdem könnte man, wenn man vor Ort entscheiden darf, diejenigen, die arbeitsmäßig früh aufstehen müssen, in einem Zimmer unterbringen.

Es kann nicht sein, dass die Aussage des Kreises entscheidet: Das ist nun mal so!

Außerdem muss es möglich sein, rivalisierende Bewohner, die ständig Polizeieinsätze verursachen, trennen zu können, indem einer in eine andere Einrichtung verlegt wird.

Die Auffassung, sie seien aus dem gleichen Land und daher müssen sie auch harmonieren, kann nicht ernst gemeint sein.

In der Einrichtung können sie aber nicht getrennt werden, das könnte, nach Auffassung des Kreises dazu führen, dass alle ein Einzelzimmer wollen, denn die hier gemeinten vertragen sich wohl mit kaum jemandem, also lassen wir lieber von Zeit zu Zeit die Polizei kommen. Auch das kann nicht so stehen bleiben.

Daher die dringliche Bitte, diesen Zustand in Stelle, schnellstmöglich aufzuheben, da müssen andere Kommunen gar nichts von erfahren und den unermüdlichen Helfern wenigstens etwas Stress zu nehmen.

Außerdem sollte die Verwaltung ein wachsames Auge auf die Einrichtung haben, denn zur Zeit kommt Human Care seinen Aufgaben nicht nach. Im Gegenteil, handelt grob fahrlässig.

  Marina Lemmermann