Schulausschusssitzung 20.02.2019

Eine Schulausschusssitzung zum Schämen. In aufgelockerter Reihe saßen die Ausschussmitglieder einer Handvoll Zuschauer gegenüber und erlebten, mal wieder, eine schlecht vorbereitete Sitzung. So hat es die Verwaltung seit Juni 2018 nicht geschafft, trotz Auftrages der Schulausschüsse im Juni und Oktober, bis Februar 2019 die Kosten zu ermitteln, welche anfallen würden, 2 Tore und einen Ballfangzaun in Stelle abzubauen und in Fliegenberg aufzubauen.

Die Abrisskosten für das Gebäude auf dem Schulhof sind auch nur über den Daumen gerechnet und der Gipfel war, dass die Kosten von der Schulhofplanung abgezogen werden sollten. Nachdem auf Nachfrage das klar wurde hat die BIGS dieses Vorgehen als absurd abgelehnt, da die Kosten, durch die Spielplatz-Umwandlung in ein Baugebiet, ohnehin von der Gemeinde getragen werden müssen.

Ende der müßigen Diskussion, war der einstimmige Antrag, der die Verwaltung mit einer 4 Wochenfrist, zwingt einen weiteren Schulausschuss einzuberufen, der dann ordentlich mit Fakten und Zahlen vorbereitet ist. Vielleicht schlummert ja bereits das Ergebnis in einer Schublade, aber da die Verwaltung wohl diesen Ausschuss als nette Nebensache angesehen hat, denn es erschien, mal wieder, weder der Bürgermeister, noch sein Vertreter, konnten keine Fragen diesbezüglich geklärt werden. Auch hatte es wohl nur den Anschein, dass sich jemand dafür verantwortlich fühlt, denn erst 2 Tage vorher, sah man sich vor Ort um und das muss wahnsinnig anstrengend gewesen sein, wenn man dann in Urlaub gehen muss. Wohlgemerkt die Fragen liegen seit Juni 2018 auf dem Tisch.

Das hört sich jetzt sicher böse an, aber wenn wir derzeit eine Verwaltung haben, die immer wenn es schief läuft, daraufhin weist, sie kann nichts dafür, das sind politische Entscheidungen, dann verlangen wir auch, dass wir kompetentes Entscheidungsmaterial vorgelegt bekommen. Es kann nicht sein, dass wir recherchieren müssen, ob die Vorlagen, wenn vorhanden, stimmen, oder mit der heißen Nadel gestrickt sind.

Zum Schluss eine Bitte an alle Leser, demnächst stehen wieder Tische und Stühle aus der GS Stelle zur Verfügung. Damit sie nicht in den Müll wandern, bitte alle melden, die eine Verwendung haben oder jemanden kennen, der eine hat. Vor 2 Jahren gingen sie nach Hamburg, es muss also nicht im Umkreis bleiben.

Marina Lemmermann

Jugendausschusssitzung vom 04.02.2019

In der Sitzung (Einwohnerfragestunde) stellte sich erstmals „EIS“ offiziell vor. Es handelt sich hier, um die „Elterninitiative der Gemeinde Stelle“. Die Initiative besteht aus engagierte Eltern, die gemeinsam ihre Interessen zum Thema Schule und Kindergartenn vertreten möchten.

Die BIGS stellte den Antrag auf Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Ferienbetreuung 2020. Mit dem Hintergrund, dass betroffene Eltern, Verwaltung und Politik an einem Tisch über lösungsorientierte Wege diskutieren.

Unser Antrag wird für die  Lenkungsgruppe aufgenommen und bearbeitet. Es freut uns sehr, dass so die Möglichkeit zu konstruktiven Gesprächen besteht. Wir sind der Meinung, dass die Ferienbetreuung weiterhin über einen Zeitraum von 6 Wochen bestehen bleiben soll. Familien sollten die Möglichkeit haben, auf eine flexible und bedarfsgerecht Ferienbetreuung vertrauen zu können.

Herr Isernhagen sagte mehrfach, dass die Reduzierung der Betreuung nicht „am Geld“, sondern an den Personalverfügungen liegen würde. Der Bürgermeister berichtete aktuell, dass Gespräche mit zwei Trägern zum Thema Personalbereitstellung geführt wurden. Die Ergebnisse sind noch offen.

Es wäre wünschenswert, wenn hier Bewegung rein käme!

 

Für die BIGS

Sandra Müller

 

 

 

Antrag Sommerferienbetreuung/Arbeitsgruppe 2020

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle

 

Stelle, den 17.01.2019

 

Antrag:

Bildung einer Arbeitsgruppe zur Ferienbetreuung Sommer 2020

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wie Herr Isernhagen auf der letzten Ratssitzung berichtete, soll es zum Thema Sommerferienbetreuung 2020 Gespräche zwischen den Eltern und Trägern (im Januar/Februar diesen Jahres) geben.

Dazu stellt die BIGS den Antrag, dass dies in einer Arbeitsgruppe erfolgt.

Die Gruppe sollte sich aus Eltern und Vertreter der Gemeinde sowie Politik zusammensetzen.

Auf diesem Wege kann gemeinsam eine Lösung erarbeitet werden.

Vorschlag: die Arbeitsgruppe kann über die Lenkungsgruppe thematisiert werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS

Sandra Müller

Demokratie ist nicht immer einfach – Betr. Ferienbetreuung 2019

 

Wir beziehen uns hier auf den Artikel der Grünen im Wochenblatt und dem Winsener Anzeiger.

Auch wenn es dort so aussieht, dass es einfach wäre, die Ferienbetreuung in den Sommerferien in Stelle noch neu zu gestalten, so steht dagegen, dass in einem demokratischen Verfahren, die Mehrheit der Ratsmitglieder gegen eine 6-wöchige Ferienbetreuung stimmten.

Die BIGS und die Grünen haben jedoch dagegen gestimmt – aus Rücksicht auf die Familien!

Daraufhin haben WIR einen gemeinsamen Antrag gestellt, der wenigstens eine Notfallbetreuung, wenn genügend Kinder vorhanden, gewährleistet hätte. Auch der ist mehrheitlich abgelehnt worden.

Daraufhin haben die BIGS und die Grünen beantragt, dass wenigstens die Ferienbetreuung für 2020 überdacht und in der 6-Wochen-Variante noch einmal im nächsten Schulausschuss/Jugendausschuss behandelt wird. Wir hoffen, bis dahin ein Umdenken der restlichen Ratsmitglieder zu erreichen.

Interessant ist ja die Tatsache, dass der Bürgermeister in der Ratssitzung betont hat, die Entscheidung hätte nicht am Geld gelegen. Das lassen wir jetzt an dieser Stelle unkommentiert.

Es soll nur am Mangel von qualifiziertem Betreuungspersonal liegen. Heißt das, wir hätten in den letzten Jahren unqualifiziertes gehabt? Natürlich nicht. Nur hier findet ein Konkurrenzkampf der Einrichtungen auf dem Rücken der Kinder statt.

Und würde es so sein, dann muss doch genau an diesem Punkt angesetzt werden!!! Und nicht daran, dass wir Betreuungszeiten reduzieren.

Aber andererseits bemängelt die BIGS, dass ausgerechnet eine Altersgruppe im Rat über so eine familienpolitisch existenzielle Frage entscheidet, die das Problem von zu betreuenden Kindern gar nicht mehr betrifft.

Die angesprochenen Ratsmitglieder beziehen sich darauf, dass es sich bei der 6-Wochen-Betreuung um eine freiwillige Leistung der Gemeinde handelt und deshalb auch nicht unbedingt nötig ist.

Wenn es in der neuen Entscheidung wirklich darum geht den Familien gemeinsame Zeit des Urlaubs zu ermöglichen, ist eine Kürzung der Kinderbetreuung nicht der richtige Weg. Denn auch mit Druck einer Gemeinde sind die Entscheidungen der Arbeitgeber nicht zu regeln.

Das wird einer angeblich familienfreundlichen Gemeinde nicht gerecht.

Klar ist, es wird immer da gespart, wo die Lobby am kleinsten ist. Nur müssen wir endlich anfangen, die nächste Generation mehr in den Fokus zu stellen. Auf ihre Sorgen und Nöte hören und einen gemeinsamen Weg finden.

Wir können nicht auf der einen Seite die Politikverdrossenheit bemängeln und anderseits über den Kopf der Bürger zu ihrem Nachteil entscheiden, weil plötzlich kein Geld mehr da ist (an dem es ja nach Aussage des Bürgermeisters nicht liegt). Da fehlt auch uns das Verständnis.

Vielleicht gibt es ja doch noch mal ein Wunder und eine demokratische Entscheidung wird revidiert, weil neue Erkenntnisse es vernünftig erscheinen lassen.

13. Hainfelderhof Fest – startet am 12.05.2019

Ab sofort sind Anmeldungen für den Flohmarkt unter unserer BIGS Adresse möglich.

In diesem Jahr startet das Hainfelderhof Fest, aus organisatorischen Gründen, eine Woche später, am 12.05.2019. Diesmal wieder zum Muttertag, da bleibt die Küche kalt und die ganze Familie hat einen entspannten Sonntag, bei Musik, leckerem Essen und Trinken und dem Schnäppcheneinkauf folgt mit Glück vielleicht noch der Gewinn der Tombola.

Wir freuen uns auf SIE

Ihr BIGS Team, Flohmarkt und mehr…..

 

BIGS wünscht Frohe Weihnachten

Stressfreie und glückliche Weihnachtstage wünscht die BIGS allen Steller Bürgern.

Nachdem das Jahr 2018 zunächst das letzte Jahr sein wird, in dem die Gemeinde schuldenfrei abschließen kann, sehen wir mit Sorge ins Jahr 2019. Bisher konnten wir auf Rücklagen zurück greifen, die sind nun aufgebraucht. Wir hoffen, dass die vorgestellten Prognosen des Finanzhaushaltes eintreffen werden und 2020 wieder erfreuliche Zahlen auf dem Tisch liegen und Stelle wieder im Aufwind segeln kann.

Große Ausgaben werden 2019 mit der Feuerwehr, sei es das neue Haus in Fliegenberg, oder diverse Fahrzeuge auf uns zukommen. Der nächste Brocken ist das Baugebiet Grasweg West, aber hier wird es ja nach dem Verkauf der Grundstücke wieder besser aussehen. Und so sind hier nur kurzfristige Kreditaufnahmen nötig.

Ungewiss sind auch die Ausgaben, die durch die Beitragsfreiheit in den Kitas, eventuell auf die Gemeinde zu kommen. Da wir mit den meisten Einrichtungen Defizitverträge haben, hat die BIGS den Antrag gestellt, alle Kitas gleich zu behandeln und im neuen Jahr das Thema Budgetierung in den Jugendausschuss zu bringen.

Bei so vielen Ausgaben, von denen wir meinen, dass einige noch ein Jahr hätten verschoben werden können, sind wir leider mit unseren Wünschen noch nicht weiter gekommen, wir hätten gerne Planungskosten für bezahlbaren Wohnraum Unter den Linden in Stelle eingestellt, damit wir hier endlich weiter kommen, nicht nur Häuslebauer brauchen ein Dach über dem Kopf, sondern auch Familien mit geringerem Einkommen und Senioren/innen oder Studenten.

Auch arbeiten wir mit Hochdruck daran, dass wir im Sommer eine 6-wöchige Kinderbetreuung behalten. Auch wenn der Bürgermeister sagt, es läge nicht an den Kosten, ist das nicht richtig. Und läge es am Personal, wir könnten es wieder über „Lernzeit“ abdecken. Auch wenn der Hort der Meinung ist, er alleine würde über die pädagogischen Fähigkeiten verfügen, ist das nicht richtig. Und mal ganz ehrlich, wenn es so wäre, welches Kind will nicht einfach mal „nur“ spielen und toben und einfach nur die Ferien genießen. Da könnten auch Studenten der Pädagogischen Hochschule schon mal Praxiserfahrungen sammeln und bei der Betreuung helfen. Sparen: gerne, aber nicht an Familien, Senioren und Kindern.

Das sind unsere vorrangigen Themen für 2019.

Und damit wünschen wir an diesem Punkt, allen Stellern ein gesundes, friedliches, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019

Ihre BIGS

 

Finanzausschuss vom 14.11.2018

Am 17. Sept. tagte der Finanzausschuss ,vorbereitend für die abschließenden Haushaltsberatungen für 2018 und schloss mit der Aufgabe: Wir müssen in den folgenden Ausschüssen nach Möglichkeit sparen, damit die Gemeinde nicht zum Schluss vielleicht wieder die Steuern erhöhen muss.

Natürlich ist es schwer, wenn man Einzelmaßnahmen in den jeweiligen Ausschüssen vor sich hat und muss nun entscheiden, hier zahlen wir, hier nicht. Und so kam es nach Abschluss der Ausschüsse auch zu stattlichen Summen.

Jetzt hatte der Finanzausschuss am 14.11. die undankbare Aufgabe hier und da noch einmal zu prüfen, ob nicht doch das Eine oder Andere noch zumindest zurückgestellt werden könnte.

U.a. kehren jedes Jahr 2 Themen  wieder auf die Tagesordnung und sorgen für kontroverse Diskussionen. Zum ersten die Parkplätze DRK Uhlenhorst (108. 000,00€) und die Musikschule (ca. 18.000,00€) Die Parkplätze waren schon in der Summe reduziert worden im Ausschuss, auf 33.000,00€, die wurden im Finanzausschuss ganz gestrichen und die Musikschule wurde bisher in jedem Jahr mit 4.500,00€ von Stelle unterstützt, der Ausschuss empfahl 9.000,00€, die wurden wieder auf 4.500,00€ zurückgesetzt. Laut Eltern der Musikschule kommt das Geld nicht Steller Schülern zugute und wenn dann im 1-2€ Bereich.

Sorgen machen wir uns bei den Baukosten für die Feuerwehr, die hätten wir gerne ins Jahr 2020 verschoben, denn der Feuerwehrbedarfsplan stellt den 3 Wehren ein gutes Zeugnis aus und wir hatten eigentlich erst nach der Ermittlung der gültigen Zahlen für den Kindergartenneubau noch einmal darüber nachdenken wollen, ob Feuerwehr gleich oder später. Dafür hätten wir gerne den Bau des bezahlbaren Wohnraumes, seit mehr als 10 Jahren versprochen, vorgezogen. Für den haben wir aber nicht einmal Planungskosten eingestellt.

Zurückgestellt wurden auch die Kosten für einen Neuanstrich des Rathauses.

Auch ein Spielplatz an der Fliegenberger Zwergschule für 35.000,00€ steht eigentlich in keinem Verhältnis zu dem Spielplatz in der GS Stelle mit 70.000,00€ für wesentlich mehr Schüler.

Sehen wir, was der Verwaltungsausschuss noch macht, das Ergebnis wird auf jeden Fall in der Ratssitzung am 5.12.2018  für alle Bürger präsent sein.

Marina Lemmermann

An den Bürgermeister und den Rat

der Gemeinde Stelle

Unter den Linden 18

21435 Stelle                                                                         

                                                                                                         

                                                                                                                            Stelle, den 08.11.2018

 

 

Gemeinsamer Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und BIGS:

Notfallbetreuung von Schulkindern in den Sommerferien 2019

 

Sehr geehrter Herr Isernhagen und

sehr geehrte Ratsmitglieder,

 

wir stellen hiermit gemeinsam den Antrag auf eine Notfallbetreuung von Schulkindern in den Sommerferien 2019. Es soll sich um die Zeit handeln, die nicht durch die Ferienbetreuung abgedeckt ist.

Die Entscheidung des Jugendausschusses und die des darauf folgenden VA‘s, scheint Eltern in eine Notlage zu bringen.

Das bestätigte sich durch das hohe Elternaufkommen in der Einwohnerfragestunde des OEW’s.

Argumente, sich mit diesem Thema erneut zu befassen, wurden auch im offenen Elternbrief des Schulelternrates der Grundschule Ashausen geliefert.

Wenn wir ein familienfreundliches Stelle sein wollen, müssen wir jetzt handeln.

Wir stellen außerdem den Antrag, dass die Ferienbetreuung ab Sommer 2020 wieder wie gewohnt über einen Zeitraum von 6 Wochen erfolgt.

Damit die betreffenden Eltern planen können, bitten wir um schnelle Prüfung und Bearbeitung des Antrags                                           (spätestens zum nächsten VA am 21.11.2018).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die BIGS                          Für Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Müller                        Werner Tasche